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Unsere Reise begann in Antwerpen. Von dort schipperten wir auf der
"Grande Buenos Aires" nach "Buenos Aires".

In ARGENTINIEN ging es zuerst nach Norden zu den Iguazú
Wasserfällen im Dreiländereck PARAGUAY – ARGENTINIEN –
BRASILIEN. Dies ist eine Strecke von gut 1.200 km.

                                                                                Iguazú Fälle

 


Das nächste Ziel war die Halbinsel Valdés, an der Ostküste Argentiniens,
gut 2.500 km entfernt. Damit es gleich zu Anfang nicht zu eintönig wurde,
wollten wir die Strecke bis Buenos Aires nicht auf gleichem Weg
zurückfahren. Wir wählten den Weg nach Cordoba und dann entlang der
Ostseite der Anden bis nach San Carlos de Bariloche und von hier querab
nach Osten zur Halbinsel Valdés. 


Karte Valdès

Unsere Fahrt ging nun in Patagonien entlang des Atlantik nach Süden
bis nach Feuerland.

Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt, war der Wendepunkt unserer
Reise. Dort angekommen, hatten wir schon mehr als 6.000 km 
zurückgelegt.


Hier unten beginnt eigentlich erst unsere Fahrt

                                                      
               "De Tierra del Fuego para Alaska"

auf der Traumstraße der Welt, der "Panamericana", von Feuerland
nach Alaska.

Gute 18.000 km Luftlinie lagen vor uns. In knapp zwei Jahren möchten
wir sie bewältigen und in Alaska ankommen um mit dem Mt. McKinley
im Denali NP – diesmal bitte ohne Wolken – unser Reiseziel zu erreichen.

Es ist ein weiter Weg und es ist auch ein anstrengender Weg, denn wir
kommen durch alle Klimazonen des Kontinents und manchmal haben uns
die Anden und das Wetter ganz ordentlich zu schaffen gemacht. Kalte
Regenwälder, staubtrockene Wüsten, Salzseen und Tausende von
Kilometern auf Schotterstraßen waren zu meistern. Die Andenpässe
führten hinauf in Höhen über 4.500 m und Eis und Frost waren unsere
Begleiter. Nicht zu vergessen die Höhenkrankheiten, von der auch wir
nicht verschont blieben.

Starten wir also in Ushuaia zur Fahrt nach Alaska.

Nun folgten in rascher Reihenfolge die Sehenswürdigkeiten in Chile und
Argentinien. Chile erstreckt sich auf bald 5.000 km entlang der Westküste
Südamerikas. Im Süden fehlt es aber oft an der nötigen Infrastruktur, so
dass man immer wieder zwischen Chile und Argentinien die Anden
überqueren muss. Ein erster, herausragender Höhepunkt ist der
Nationalpark "Torres del Paine", der Wanderer und Bergsteiger aus aller
Welt anlockt.

Auf der "Carretera Austral" – im Prinzip eine vom Diktator Pinochet, nach
dem Vorbild des Alaska Highway, angelegte Militärstraße, ging es durch
weitgehend unerschlossene Gebiete.

Je nördlicher wir kamen, desto öfter mußten wir die Grenze zwischen Chile
und Argentinien wechseln, durch grandiose Vulkanlandschaften und über
wahnsinnige Andenpässe fahren.
Nach ausgedehnten Weinbaugebieten kommt die Atacama Wüste. Auch
drüben in Argentinien häuften sich noch die Sehenswürdigkeiten, so dass
erst vor Ort eine Route bestimmt wurde.

In San Pedro de Atacama waren wir ungefähr auf einer Position von
68° W / 22°S und an der Südgrenze BOLIVIENS. Bis zur Grenze nach
PERU sind es von hier noch gut 600 km. 

Der Besuch Boliviens mit La Paz und dem Titicacasee war selbstverständlich
und brachte absolute Höhepunkte. 



Karte Titicacasee

Auch zwischen  Bolivien und Peru sind öfter die Seiten zu wechseln. In Peru
kommt  bei Cuzco die berühmte Inkafestung Machu Picchu, die wir nicht
versäumt haben. Leider hat uns dort die Höhenkrankheit erwischt.

Es geht weiter nach Norden. Wir näherten uns dem Äquator und kommen
nach ECUADOR. Quito, die Hauptstadt, liegt nur knapp südlich vom Äquator.



Galápagos Echse

Zu Ecuador gehören die Galápagos-Inseln, die 1.000 km vor der Küste im
Pazifik liegen. Sie waren der Höhepunkt der bisherigen Reise.

In Ecuador endet unsere Reise durch Südamerika.
Von Ecuador werden wir den Truck nach Panama verschiffen lassen.

©  Copyright Norbert Fuchs 2008 - Alle Rechte vorbehalten