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Mit dieser Zusammenstellung wird der Versuch unternommen, die in den verschiedenen Reiseberichten verwendeten Begriffe, Fachausdrücke, Bezeichnungen oder Fremdworte weitgehend zu erläutern. Hierzu wird auf Unterlagen der Microsoft Encarta, von wikipedia und anderen Erläuterungen zurück gegriffen. Im Text der Berichte sind die Erläuterungen in eckige Klammen gesetzt sowie kursiv und fett dargestellt - [Begriff].
Abaton
Das Abaton ist ein heiliger, für die meisten Menschen unbetretbarer Ort. Ebenfalls als Abaton wird gelegentlich das Adyton bezeichnet, das nur für die Priester betretbare Allerheiligste eines griechischen Tempels, besonders in Epidaurus und im Apollon-Tempel von Delphi. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Abaton
Achämeniden
Achaimeniden (griechisch Achaimenidai) oder Achämeniden, Herrscherdynastie in Persien (etwa frühes 8. Jahrhundert bis 330 v. Chr.). Ihr Name geht auf Achaimenes oder Hachamanisch (8./7. Jahrhundert v. Chr.) zurück, einen mythischen Herrscher von Anschan im Südwesten des heutigen Iran. Der bedeutendste ihrer frühen Herrscher war Kyros der Große Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Agamemnon
Agamemnon, in der griechischen Mythologie König von Mykene und Befehlshaber der griechischen Streitmächte im Trojanischen Krieg. Er war der Sohn des Atreus und litt unter dem Fluch, der auf seinem Haus lag. Als die Griechen sich in Aulis versammelten, um von dort ihre Reise nach Troja anzutreten, wurden sie von Gegenwinden zurückgehalten. Um die Winde zu besänftigen, opferte Agamemnon seine Tochter Iphigenie der Göttin Artemis. Sein Streit mit Achilleus um die Prinzessin Briseis, die gefangen genommen worden war, und die Folgen dieses Streites bilden einen Großteil der Handlung der Ilias von Homer. Nach zehnjähriger Belagerung fiel Troja, und Agamemnon kehrte triumphierend nach Mykene zurück. Er wurde von der trojanischen Prinzessin Kassandra begleitet, die ihm von der siegreichen griechischen Armee zuerkannt worden war.
Klytämnestra, Agamemnons Gattin, begrüßte ihn zwar mit Liebesbeteuerungen, warf aber ein Netz über ihn, als er ein Bad nahm. Ihr Geliebter Ägisthus versetzte Agamemnon einen Schlag mit dem Schwert, und während er von dem Schlag wie betäubt war, köpfte Klytämnestra ihn mit einer Axt. Sein Tod wurde sieben Jahre später von seinem Sohn Orestes gerächt. Die Geschichte von Agamemnons Tod wird in der ersten Tragödie der Trilogie Die Orestie des altgriechischen Dichters Aischylos erzählt. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Agora
Marktplatz, öffentlicher Platz in Städten der griechischen Antike, der ursprünglich zur Abhaltung von Volks- und Heeresversammlungen, später jedoch zunehmend auch für Handelszwecke genutzt wurde. Als Zentrum des politischen und religiösen Lebens war er von öffentlichen Gebäuden, sakralen Einrichtungen, wie Tempeln und Altären, und Säulenhallen umgeben. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Akropolis (griechisch akros: höchste; polis: Stadt)
Im antiken Griechenland ursprünglich die Bezeichnung für eine Burg oder Festung auf einem allein stehenden Berg oder Hügel oberhalb einer Stadt, später wurden auch Tempel- oder Palastbauten errichtet. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Amphitheater
Theater der Römer mit elliptischer Arena und umlaufenden Sitzbänken.
Antigoniden - s. Diadochenkriege
Hellenistische Dynastie im antiken Makedonien. Sie leitete sich von dem Feldherrn Alexanders des Großen, Antigonos I. Monophthalmos ab und beherrschte ein Diadochenreich, das von 276 bis 168 v. Chr. bestand. Bedeutendste Herrscher waren neben Antigonos’ I. Sohn Demetrios I. Poliorketes dessen Sohn Antigonos II. Gonatas, Demetrios II., dessen Vetter Antigonos III. Doson und Demetrios’ II. Sohn Philipp V. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Antilibanon
Der Antilibanon, (auf Arabisch „östlicher Libanon“) ist ein Gebirgszug, der sich zwischen den Staaten Libanon und Syrien über 150 km Länge von Nordosten nach Südwesten erstreckt und parallel zur Mittelmeerküste verläuft. Der Grat des Gebirges bildet die Grenze zwischen Libanon und Syrien. Im Norden beginnt der Anti-Libanon bei der Stadt Homs in Syrien. Im Westen des Antilibanon liegt die Bekaa-Ebene, die den Antilibanon vom Libanon-Gebirge trennt. Im Osten befinden sich das Helbun-Tal mit der Stadt Damaskus und nördlich davon das Qalamunbergland. Die höchste Erhebung ist der von Israel besetzte und zu Syrien gehörende Berg Hermon (Dschabal al-Schaich) mit 2.814 m Höhe. Er bildet zugleich die südlichste Erhebung des Antilibanon. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Anti-Libanon
Apenninen
Die Apenninen durchziehen die gesamte Italienische Halbinsel, die deshalb auch Apenninenhalbinsel genannt wird. Im Süden (Kalabrien) lösen sich die Apenninen in einzelne Gebirgsstöcke wie die Sila und den Aspromonte auf, die sich in den Gebirgen Siziliens fortsetzen. Das Gebirge ist rund 1 200 bis 1 500 Kilometer lang und bis zu 130 Kilometer breit. Quelle: Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Apsis
Apsis oder Apside (griechisch: Bogen, Rundung, Plural Apsiden), halbrunder oder polygonaler Raum, der meist mit einer Halbkuppel überwölbt ist und bei Kirchenräumen überwiegend östlich orientiert ist. In römischen Tempeln oder Thermenanlagen war die Apsis als konkave Vertiefung im Außen- oder Innenbau gestaltet, die ein Kultbild oder eine andere Statue enthielt. In der rechteckigen römischen Basilika, einer Markt- oder Gerichtshalle, war sie der Platz, den die Vorsitzenden oder Richter einnahmen und bildete den Abschluss des Langhauses. In der frühchristlichen Zeit wurde ihre Form in die Kirchenarchitektur übernommen und zum Altarraum oder Presbyterium umfunktioniert. Analog dazu wurden die Seitenschiffe später durch Nebenapsiden abgeschlossen. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Aquädukt
Im allgemeinen Sinn eine künstlich angelegte, oberirdisch verlaufende Steinbrücke zum Transport von Wasser. Dabei kann das eigentliche Leitungssystem aus einem offenen oder einem geschlossenen Kanal bestehen. Aquäduktanlagen werden meist auf Bogenkonstruktionen (auch mehrgeschossig) über ein Tal oder einen Fluss geführt.
Aquädukte wurden bereits vor mehr als 3 500 Jahren gebaut. Aus dieser Zeit existieren beispielsweise noch Überreste in Griechenland und auch in Kleinasien (z. B. Smyrna). Die am besten erhaltenen Bauten aus vorchristlicher Zeit errichteten die Römer. Ihre Aquäduktsysteme zählen zu den größten der antiken Welt. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Architrav
Waagerechter Balken über Säulen oder Pfeilern.
Argolis
Die Argolis ist eine Präfektur der Verwaltungsregion Peloponnes.
Man nennt die Argolis auch den Daumen der peloponnesischen Hand. Sie liegt zwischen dem Saronischen Golf und dem Argolischen Golf im Nordosten der Peloponnes. Die Landschaft der Argolis ist ziemlich bergig. Nur wenig Raum scheint den Bewohnern für den Anbau von Getreide, Oliven, Wein und Zitrusfrüchten im Umkreis der Siedlungen zu verbleiben. Dennoch zählt die Argolis zu den fruchtbarsten Gebieten der Peloponnes. Ehedem war sie für ihre Pferdezucht berühmt: Schon im 8. vorchristlichen Jahrhundert nannte Homer sie "Rosse nährend". Die Hauptstadt der Argolis ist Nafplio. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Argolis
Argolischer Golf
Der Argolische Golf erstreckt sich von der Insel Spetsai im Osten über den Hafen Nauplion im Norden die gesamte Ostküste des Peloponnes entlang nach Süden bis zum Kap Maleas. Der Nordosten des Argolischen Golfes ist dicht besiedelt, Porto Kheli und Spetsai sind touristische Zentren, während die Ostküste des Peloponnes nach Süden zu einen gänzlich anderen Charakter hat. Die Küste ist hier teilweise steil, bewaldet und dünn besiedelt. Quelle: www_skipperguide_de/wiki/Argolischer_Golf
Attaliden - s. Diadochenreiche
Hellenistisches Herrschergeschlecht, das im 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. in Kleinasien mit Hauptsitz Pergamon (heute Bergama, Türkei) herrschte. Als Begründer der Dynastie gilt Philetairos (Regierungszeit 283-263 v. Chr.), angeblicher Eunuch, Schatzmeister des Lysimachos und Burgherr von Pergamon, nach dessen Vater Attalos sich die Dynastie benennt. In den Wirren der Diadochenkriege zwischen den Antigoniden, Seleukiden und den Ptolemäern gelang es Philetairos und seinen Nachfolgern, ein kulturell, politisch und wirtschaftlich mächtiges und unabhängiges Reich im Herzen Kleinasiens zu errichten. Die Könige Eumenes I. (263-241 v. Chr.), Attalos I. (241-197 v. Chr.), Eumenes II. Soter (197-159 v. Chr.), Attalos II. (159-138 v. Chr.) und Attalos III. (138-133 v. Chr.) bauten Pergamon als Hauptstadt prachtvoll aus. Am bekanntesten sind der Burgberg mit der im Altertum berühmten Bibliothek und dem die Siege über die Galater verherrlichenden Pergamonaltar. Der letzte Herrscher aus der Attaliden-Dynastie, Attalos III., vermachte das pergameische Reich testamentarisch an Rom, das es nach der Niederschlagung des Aufstands des unehelichen Bruders von Attalos III., Aristonikos (der das Testament zu revidieren suchte), als Provinz Asia übernahm. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Baal 1) 2)
Baal, ist im Altertum eine Bezeichnung für verschiedene Gottheiten im syrischen und levantinischen Raum und bedeutet: Herr, Meister, Besitzer, Ehemann, König oder Gott. Baal war ein Titel, der für jeden Gott verwendet werden konnte[4]. Als Baal wird gewöhnlich der oberste Gott des örtlichen Pantheons bezeichnet und ist meist ein Berg-, Wetter- und Fruchtbarkeitsgott. Mit Baal gleichgesetzt wurde oft der babylonische Wettergott Hadad.
Baal wird erstmals im Neuen Reich unter Amenophis II. genannt. Sein Heiligtum hatte er in Memphis und trug dort den Beinamen Safon. In der Ramessidenzeit drang Baal als kriegerischer, mächtiger Gott in die ägyptische Königsideologie ein.
In der Bibel wird der Ausdruck Baal synonym als Name für eine Reihe von Lokalgottheiten verwendet; das Wort Baal erscheint jedoch auch öfter in seiner nichtreligiösen Bedeutung. Manchmal scheint auch Jahwe selbst als „Baal“ (im Sinne von „Meister“) angeredet zu werden, weswegen entscheidend ist, welcher Name hinter dem Wort für Herr, Gebieter oder Gott genannt wird. Im Bericht über Abraham liest man beiläufig vom Baalskult (z. B. Gen 14,5). Am Berg Sinai bei der Gesetzgebung für das Volk Israel wird bereits ein aktiver Affront gegen den Baalskult geboten. (Ex 34, 12-14). Außerdem waren die angeblichen Kindsopfer ein Anlass, diesen Kult nicht zu dulden. Wie auch aus der Bibel hervorgeht, wurden die Israeliten jedoch vom Baalskult beeinflusst. Baal wurde besonders in Nordisrael über hunderte Jahre verehrt, was sich u.a. durch die Kritik der biblischen Propheten an dieser Praktik belegen lässt.
Die antiken Berichte über die Kindsopfer für Baal sind äußerst umstritten. Auch die Römer bezichtigten die Karthager des Kindsmordes in Bezug auf den Baalkult. Heute geht man eher von einer römischen Propaganda gegen Karthago aus. Diese Gottheit wurde später im Christentum zum Dämonen Baal.
Der Name Baal lebt in Balthasar und Hannibal (phönizisch für „Baal ist gnädig“) fort. Auch das Wort Beelzebub oder Baal-Sebub (Herr der Fliegen), geht auf Baal zurück und stellt im Neuen Testament eine Bezeichnung für den Teufel dar. 1) Quelle:de.wikipedia.org/wiki/Baal_(Gottheit)
Der Name Baal bildete einen Teil der Namen verschiedener Götter, als Baal-Brit (Herr des Bundes) bei den Bewohnern von Sichem oder als Beelzebul (Fürst) bei den Philistern. Die Israeliten übernahmen die Anbetung Baals von den Kanaanitern. Von den Riten ist nur bekannt, dass Früchte dargeboten und die erstgeborenen Rinder geopfert wurden. Die Baal-Schreine waren kaum mehr als Altäre, die auch mit dem Symbol der kanaanäischen und israelitischen Fruchtbarkeitsgöttin Astarte versehen waren. Oft wurden heilige Steinsäulen neben den Altären aufgestellt. Der Name Baal wurde mit vielen jüdischen, chaldäischen, phönizischen und karthagischen Eigen- und Ortsnamen verbunden, etwa in Baalbek, Etbaal, Isebel, Hasdrubal und Hannibal. 1918 veröffentlichte der Schriftsteller Bertolt Brecht sein mythisierendes Theaterstück Baal über ein anarchisch-subjektivistisches Dichtergenie. Überhaupt spielte der Fruchtbarkeitsgott im Motivbestand des literarischen Expressionismus eine wichtige Rolle. 2)Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Bab al Mandab
Meerenge, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet. Bāb al Mandab ist 32 Kilometer breit und wird durch die Insel Perim vor der jemenitischen Küste in zwei Passagen geteilt. Die westliche Durchfahrt ist 20 Kilometer breit, die östliche nur 3,2 Kilometer. Die starken Strömungen in beiden Durchfahrten verursachten zahlreiche Schiffsunglücke: Daher leitet sich der arabische Name "Tor der Tränen" ab. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Bacchus
Lateinische Bezeichnung des griechischen Weingottes Dionysos. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Bari
Bari (in der Antike Barium), Stadt im Süden von Italien; wichtiger Seehafen am Adriatischen Meer, insbesondere für die Fährverbindungen nach Griechenland.
Die verwinkelte Altstadt liegt an einem Vorgebirge, das den alten und neuen Hafen voneinander trennt. Hier befinden sich zwei bemerkenswerte Kirchen: die Basilika San Nicola aus dem 11./12. Jahrhundert, eine der ersten großen normannischen Kirchen Apuliens, und die Kathedrale aus dem späten 12. Jahrhundert. Sehenswert ist auch das 1233 von Stauferkaiser Friedrich II. errichtete Kastell, das im 16. Jahrhundert umgestaltet wurde.
Die byzantinische Stadt wurde von 840 bis 871 von den Sarazenen beherrscht, bevor sie wieder byzantinisch wurde. 1071 wurde sie von den Normannen erobert und später unter den Staufern zu einer bedeutenden Hafenstadt ausgebaut. 1558 kam sie an das Königreich Neapel.
Quelle - gekürzt: Verfasst von: Robert Kutschera Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Basilika
Basilika (griechisch basiliké: Königsbau, abgeleitet von basileús: König), ursprünglich das Amtsgebäude des Archon Basileus auf dem Markt von Athen in Form einer vermutlich dreischiffigen Halle. Von der römischen Antike wurde sie als lang gestreckte Säulenhalle mit Seitenschiffen übernommen und diente als Versammlungsort für Gerichtsverhandlungen, Börse oder überdachter Markt. Daneben gab es auch kleine einschiffige Basiliken als Bestandteil privater Wohnanlagen, die meist für Repräsentationszwecke gedacht waren. Die Grundform der Basilika bestand aus einer überdeckten, meist mehrschiffigen Halle mit ausgeprägter Längsachse, deren Mittelschiff in der Regel breiter und höher war als die Seitenschiffe. Das Christentum übernahm diesen Typus später als Kirchenform, wobei das Mittelschiff noch weiter in die Höhe gezogen wurde. Hier verband sich mit dem Begriff Basilika außerdem eine privilegierte Stellung in der liturgischen Hierarchie.Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Bronze / Bronzezeit
Bronzen sind Legierungen aus Kupfer, die meist Zinn, aber manchmal auch andere Metalle enthalten. Wird dagegen eine Kupfer-Zink-Legierung eingesetzt, handelt es sich um Messing oder Rotguss. Die technischen Legierungen gliedern sich in Knet- und Gusslegierungen. Die Schmelztemperatur hängt ab vom Mischungsverhältnis und liegt meist knapp unter 1000 °C. Bronze ist nicht magnetisch. Quelle (gekürzt): de_wikipedia_org/wiki/Bronze Die Bronzezeit ist die Periode in der Geschichte der Menschheit, in der Metallgegenstände vorherrschend aus Bronze hergestellt wurden. Diese Epoche umfasst in Europa etwa den Zeitraum von 2200 v. Chr. bis 1200 v. Chr..
Die Bronzezeit ist die mittlere Stufe des von Christian Jürgensen Thomsen entwickelten Dreiperiodensystems, welches die europäische Ur- und Frühgeschichte in die Steinzeit, die Bronzezeit und die Eisenzeit unterteilt. Die Dreiteilung nach dem verwendeten Werkstoff ist (lokal durch kurze Kupferzeiten unterbrochen) weitgehend auf Europa, Westasien und Nordafrika zu beschränken. Quelle (gekürzt): de_wikipedia_org/wiki/Bronzezeit
Buleuterion
Ein Buleuterion (griechisch: βουλευτήριον), ins Deutsche manchmal auch als Bouleuterion transkribiert, war in den Stadtstaaten des antiken Griechenlands der Versammlungsraum der Bule, des Rates der Stadt. Die Volksversammlung (Ekklesia) versammelte sich dagegen in dem wesentlich größeren Ekklesiasterion. Das meist auf rechteckigem Grundriss angelegte Gebäude hatte im Innern häufig die Form eines kleinen Theatersaales, mit ansteigenden Sitzreihen um einen zentralen oder vorgelagerten Vortragsbereich. Die ansteigenden Sitzreihen konnten halbkreisförmig (Milet) oder rechteckig (Priene) angeordnet sein. Doch gab es auch schlichte Lösungen, bei denen ebenerdige Bank- oder Stuhlreihen als Sitzgelegenheit dienten.
Da es sich zumeist um recht große rechteckige Bauten handelte, deren Schmalseiten allein schnell über 15 m Breite erreichten, mussten Stützen oder Säulenstellungen im Innern angeordnet werden. Sie halfen die für antike Maßstäbe enormen Spannweiten der Dachkonstruktion zu überwinden.
Oftmals wurden Buleuteria mit aufwendigen Eingangslösungen versehen oder mit Säulenhallen kombiniert (Milet). Als Repräsentationsbauten der Städte erhoben sie sich meist zentral und prominent im Stadtbild. de_wikipedia_org_wiki_Buleuterion
Cavea
Terrassenartig ansteigende Sitzreihen in Theaterbauten, die durch Gänge und Zwischenreihen in keilförmige Segmente und Zwischenreihen untergliedert waren. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Cella
das Innere eines Heiligtums. Die Cella war in zwei Bereiche gegliedert, die jeweils durch eine Vorhalle zugänglich waren. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Chimäre
In der griechischen Mythologie ein Feuer speiendes Ungeheuer mit dem Kopf eines Löwen, dem Leib einer Ziege und dem Schwanz eines Drachen. Seine Eltern waren Typhon und Echinda. Sie suchte Lykien, ein Königreich in Kleinasien, heim und wurde schließlich von Bellerophon getötet. Im übertragenen Sinn bedeutet Chimäre etwa Hirngespinst oder Trugbild. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Dekapolis
Dekapolis (griech. „Zehn-Stadt“) bezeichnet zunächst zehn antike Städte im Gebiet östlich des Jordangrabens, vom Südwestplateau des Golan bis etwa dem modernen Amman. Diese Städte waren nach der Eroberung des Gebietes durch Alexander des Großen und unter seinen seleukidischen Nachfolgern nach griechischem Vorbild gegründet oder umgeprägt worden. Die Entstehung der Dekapolis als geographischer Einheit wird in das erste vorchristliche Jahrhundert datiert, nach früherer Meinung formten die politischen Veränderungen im Zuge der römischen Invasion (Pompeius im Jahr 64 v. Chr.) diese Struktur.
Nach Ansicht von Robert Wenning dagegen unterstellten sich diese Städte, um ihre innere Autonomie zu wahren und um einer Unterwerfung und Verwaltung durch den expansiven herodianisch regierten jüdischen Staat zu entgehen, ab 37 n. Chr. freiwillig der nördlich gelegenen römischen Provincia Syria (griechisch: Koile Syria). Diese Taktik hatte Erfolg. Nach endlosen Kämpfen zwischen dem jüdischen Herrschergeschlecht der Herodianer und den Nabatäern konnten die Herodianer östlich des Jordans ein Gebiet namens Peräa besetzen, das vom Toten Meer bis zur Dekapolis reichte.
Die Vorteile autonomer Selbstbestimmung veranlassten im 2. Jh. n. Chr. immer mehr Städte der Region, sich als zugehörig zur Dekapolis zu bekennen. Die Dekapolis war also keine Gründung des Pompeius, aber eine spätere Folge seiner Eroberung und der Schaffung der ursprünglich nördlich gelegenen römischen Provincia Syria. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Dekapolis
Diadochenstaaten
Diadochen (von griechisch diádochos: Nachfolger), ehemalige Feldherren von Alexander dem Großen, die das Alexanderreich nach Alexanders Tod 323 v. Chr. untereinander aufteilten. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Diadochenkriege
Zwischen den Diadochen kam es zu vier Kriegen: Während des ersten Krieges 321/320 stand der nach Alleinherrschaft strebende Reichsverweser Perdikkas einer Koalition der übrigen Diadochen gegenüber und wurde beim Angriff auf Ägypten getötet. In den anschließenden Kriegen versuchte Antigonos seine Hegemonie durchzusetzen, wurde aber bei Kämpfen in Kleinasien getötet. Die 40 Jahre dauernden Machtkämpfe der Diadochen fanden nach der Schlacht bei Kurupedion 281 v. Chr ihr Ende. In der Folge bildeten sich die vier großen hellenistischen Reiche, die so genannten Diadochenreiche: Ägypten unter den Ptolemäern, Syrien mit Babylonien unter den Seleukiden, Makedonien mit Griechenland unter den Antigoniden und das Reich von Pergamon mit Kleinasien unter den Attaliden. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Doline
Bezeichnung für trichter- und kesselförmige Hohlformen in Karstgebieten. Dolinen entstehen durch die chemische Verwitterung im kalkhaltigen Untergrund. Nach Aussehen und Entstehung lassen sich verschiedene Dolinenformen unterscheiden. So werden z. B. die trichter- und kesselförmigen Lösungsdolinen (Korrosionsdolinen) durch das in das Gestein eindringende und die Klüfte erweiternde Wasser gebildet. Einsturzdolinen entstehen dagegen, wenn die Decken unterirdischer Hohlräume einstürzen. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Dorer
Dorer oder Dorier (griechisch Dorieis, lateinisch Dores), indoeuropäische Stammesgruppe, die in der so genannten dorischen Wanderung im 12. und 11. Jahrhundert v. Chr. von Norden und Osten her nach Griechenland einwanderte. Die Dorer sind neben den Äoliern und den Ioniern einer der drei griechischen Hauptstämme. Ein kleiner Teil der Dorer ließ sich in Mittelgriechenland nieder; der Hauptteil zog weiter auf die Peloponnes, verdrängte die Achaier aus Mykene und Tiryns und besetzte die Argolis, Lakonien, Messenien sowie den Landstreifen am Golf von Korinth. Ihre Ankunft auf der Peloponnes wurde der Sage nach mit der Rückkehr der Herakliden, der Nachkommen des Herakles (Herkules) in Verbindung gebracht. In der Folge drangen die Dorer nach Kreta, Rhodos und bis in den Südwesten Kleinasiens, nach Sizilien und Unteritalien vor. Von ihren Kolonien waren die spartanische Gründung Tarent und die Kolonien in Sizilien, vor allem Syrakus, Agrigent und Messina, sowie Kyrene in Nordafrika von besonderer Bedeutung. Diese Kolonien wurden zu Zentren dorischer Kultur. Die mächtigsten Stadtstaaten der Dorer auf der Peloponnes waren Sparta und Korinth. Sparta erlebte ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. einen bedeutenden politischen Aufstieg; es brachte den größten Teil der Peloponnes, auch nichtdorische Staaten, im Peloponnesischen Bund unter seine Führung. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Dorische Säulen
Die dorische Säule, die seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. erstmalig verwendet wurde, besitzt keine Basis; ihr dicker, kurzer Schaft verjüngt sich zum Kapitell hin stark, wobei seine Kanneluren spitz zulaufen. Der wulstförmig gebildete Körper des Kapitells (Echinus, griechisch: Igel) wird von einem dicken, unverzierten Abakus (lateinisch: Platte) abgeschlossen. Das Gebälk wird von einem Architrav gebildet, über dem der Fries mit Triglyphen (griechisch: Dreischlitzen), Deckplatten mit drei senkrechten Rillen, und Metopen (griechisch: Stirnen), reliefverzierten viereckigen Platten, liegt. An der Unterseite des sich anschließenden Kranzgesimses (Geison) hängen Mutuli (Hängeplatten) und Stäbchen (lateinisch Guttae: Tropfen). Darüber folgt der Giebel mit ornamental oder figürlich gestaltetem Giebelfeld (Tympanon), der von einer Traufleiste (Sima) und je einem seitlich angebrachten Eckaufsatz (Akroter, griechisch: Spitze) abgeschlossen wird. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Edom 1) 2)
Edom, lateinisch Arabia Petraea, Hochland südlich des Toten Meeres, im Süden des heutigen Israel und Jordanien.
Der Name Edom bezeichnet sowohl einen Stammesverband, der seit der späten Eisenzeit östlich der Jordansenke siedelte, als auch das von diesem bewohnte Land selbst. Zusammen mit den Aramäern, Midianitern, Israeliten und Joktanitern werden die in der Bibel erwähnten Edomiter zu den Hebräern gerechnet.
Edom bedeutet „rot“ und leitet sich möglicherweise von der Farbe des Sandsteingebirges östlich der Araba-Senke ab. Er wird erstmals in einem ägyptischen Text gegen Ende des 8. Jahrhunderts vor Christus erwähnt. Berichte der ägyptischen Könige (Pharao) aus der 18. Dynastie nennen ein Land Edom, welches an Ägypten Tributzahlungen erbringen musste. Es lag westlich des Orontes, unterhalb von Aleppo am Orontesknick. In der ägyptischen Sprache wurde es Schamasch-Edom genannt. Ob eine Verbindung zum biblischen Edom bestand, kann nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.
Das Siedlungsgebiet der Edomiter überschneidet sich mit den später von Idumäern und Nabatäern besiedelten Gebieten. Die genaue Beziehung zwischen diesen Ethnien ist unklar, insbesondere ist ungeklärt ob die Idumäer mit den Edomitern identisch waren oder eine abgespaltene besondere Volksgruppe darstellen, und ob die Nabatäer Nachkommen der Edomiter waren oder ob sie diese verdrängt bzw. überlagert haben.
1) Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Edom 2) Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Edomiter
Nach der Bibel stammen die Edomiter von Esau, dem ältesten Sohn Isaaks, ab, während die Israeliten Nachfahren von Jakob, Isaaks jüngerem Sohn, sind. Die beiden verwandten Stämme herrschten seit dem 13. Jahrhundert v. Chr. in Palästina. In der Bibel werden die Edomiter meistens als feindselig beschrieben, auch wenn sie andererseits an einigen Stellen für ihre Weisheit gerühmt werden. Edom hatte bereits vor den Israeliten einen König, doch stand es zwischen dem 10. und dem 6. Jahrhundert v. Chr. immer wieder unter der Herrschaft Israels oder Judas. Das erste Buch der Könige erzählt die Geschichte des edomitischen Prinzen Hadad, der von König David ins Exil getrieben wurde und später eine Rebellion gegen Salomon anführte. Von der edomitischen Stadt Ezeongeber am Golf von Akaba aus startete Salomons Flotte seine Reisen zum Land Ophir (Altes Testament, 1. Könige 9, 26). Edom war bedeutend wegen seiner Eisen- und Kupfervorkommen und weil es an der Straße der Könige lag, einer strategisch wichtigen Handelsroute zwischen Arabien und dem Mittelmeer. Das Land wird auch in den Aufzeichnungen Ägyptens und Assyriens erwähnt und war im Neuen Testament und zur Zeit des Hellenismus unter dem Namen Idumaea bekannt. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Elymer
Die Elymer gehörten zusammen mit den Sikelern und Sikanern zu den vorgriechischen Kolonisatoren Siziliens. Die Elymer siedelten sich insbesondere in Westsizilien an. Ihre wichtigsten Städte waren Eryx (das heutige Erice), Segesta und Entella.
Über die genaue Herkunft der Elymer wird spekuliert. Thukydides führt sie auf die Trojaner zurück, die sich unter ihrem Führer Elymos angeblich hier niederließen. Sie sollen zu den Trojanern gehören, die mit Aeneas aus Troja geflohen sind, sind dann aber nicht mit ihm weiter nach Latium gezogen. Da Aeneas als Stammvater von Romulus und Remus gilt, den legendären Gründern von Rom, sahen die Römer nach der Eroberung Siziliens die Elymer als verwandtes Volk an, das eine bevorzugte Behandlung verdiente.
Bei Vergil heißt Elymos Helymus und nach Servius war er Gründer der Städte Asca, Entella und Egesta. Die Namen ihrer Städte lassen auf eine ligurische Herkunft schließen. Neuere Funde, die ins 9./8. Jahrhundert v. Chr. datiert werden, lassen jedoch auf eine italische Herkunft und enge Beziehungen zu den Italikern schließen. Das wird auch durch neueste philologische Untersuchungen gestützt.Laut Hellanikos wurden sie von den Oinotroi aus Süditalien verdrängt. Sie waren meist mit den Phoinikes verbündet und den Griechen gegenüber bis zu ihrer Hellenisierung im 5. Jahrhundert v. Chr. feindlich eingestellt. Nach der Hellenisierung werden sie nicht mehr erwähnt. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Elymer
Friedrich Barbarossa
Friedrich I., Barbarossa (geb. etwa 1122, womöglich in Weingarten (Altdorf) bei Ravensburg; gest. 10. Juni 1190 im Fluss Saleph nahe Seleukeia Tracheia / Silifke aus dem Haus der Staufer, war von 1147 bis 1152 unter dem Namen Friedrich III. Herzog von Schwaben bekannt. Seit 1152 war er römisch-deutscher König (rex romanorum) und seit 1155 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Den Beinamen Barbarossa (Rotbart) erhielt er in Italien wegen seines rötlich schimmernden Bartes.
Nachdem er mit seinem Heer auf dem dritten Kreuzzug das befreundete christliche Reich Kleinarmenien erreicht und das Taurus-Gebirge überquert hatte, ertrank Friedrich I. im Juni 1190 in Sichtweite der Stadt Seleucia (Silifke) im Fluss Saleph. Die genauen Umstände seines Todes sind nicht geklärt: Teils wird berichtet, er habe, erhitzt vom Ritt, sich durch ein Bad abkühlen wollen; nach anderer Überlieferung wurde er bei der Flussüberquerung von seinem scheuenden Pferd abgeworfen und durch das Gewicht seiner Rüstung unter Wasser gezogen. Man spekuliert auch, dass er angesichts der Sommerhitze und seines Alters im eiskalten Gebirgswasser einen Herzinfarkt erlitt. de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_I.
Geleobtes Land
Gelobtes Land (von „geloben” = „versprechen”) ist in der Sprache des Reformators Martin Luther die Bezeichnung des Landes Kanaan, das Gott nach der Erzählung der Genesis (13,14f) im Alten Testament der Bibel Abraham für seine Nachkommen auf ewig versprach. Der moderne Ausdruck ist „Land der Verheißung”.
Nach dem Auszug aus Ägypten unter Mose und der Wüstenwanderung der Israeliten kam es gemäß den biblischen Erzählungen zum Einzug ins Gelobte Land und zur Landnahme Kanaans unter der Führung des Josua, womit sich die Verheißung Gottes an Abraham erfüllte.
Während das Buch Josua von einer zentral ausgeführten Landnahme von ganz Kanaan innerhalb kurzer Zeit ausgeht, beschreiben die älteren Bücher Richter und Samuel die Landnahme als relativ langsamen und nur von einzelnen Stämmen gegen zum Teil heftigen Widerstand von Philistern und Kanaanitern ausgeführten Vorgang. So sei Jerusalem erst unter König David den Jebusitern entrissen worden. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Gelobtes_Land
Glossar
Alphabetisch geordnete Liste von Wörtern (mit kurzen Angaben zur Bedeutung od. eine Übersetzung o.Ä.) Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Golf von Korinth
Golf von Korinth, Meeresarm des Ionischen Meeres, zwischen dem Peloponnes und dem Festland von Griechenland. Er erstreckt sich vom Golf von Patras, einem weiteren Meeresarm des Ionischen Meeres, ostwärts bis zum Isthmus von Korinth. Der Golf von Korinth ist 130 Kilometer lang, durchschnittlich 24 Kilometer breit, und mit dem Ägäischen Meer durch den Kanal von Korinth verbunden, der im Jahr 1893 fertig gestellt wurde. Der wichtigste Hafen im Golf ist die Stadt Korinth am westlichen Ende des Kanals. Die Einfahrt wird seit 2004 durch die Rio-Andirrio-Brücke markiert. 1]
Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. 1] de.wikipedia.org/wiki/Golf_von_Korinth
Golf von Patras
Der Golf von Patras ist ein Golf, der sich vom östlichen Teil des Ionischen Meeres bis zur Rio-Andirrio-Brücke erstreckt. Die Ausdehnung beträgt 350 bis 400 km². Er hat eine Länge von 40 bis 50 km und eine Breite von 10 bis 20 km. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Golf_von_Patras
Golf von Tarent
Meeresbucht im Ionischen Meer im Süden Italiens. Die zwischen der zu Apulien gehörenden Salentiner Halbinsel und der kalabrischen Halbinsel liegende Bucht bildet im Norden bei Tarent eine tief ins Land reichende weitere Bucht, die durch eine Felseninsel in das Mare Piccolo und das Mare Grande unterteilt wird. Besonders in der nordwestlichen Küstenregion münden zahlreiche aus den Apenninen kommende Flüsse wie Sinni, Agri und Basento. In vorchristlichen Jahrhunderten waren die Küstengebiete um den Golf von Tarent größtenteils von griechischen Auswanderern besiedelt und gehörten zu den griechischen Kolonien in Italien. Wichtigste Stadt der Region ist das namengebende Tarent im Norden der Bucht. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Großer Afrikanischer Grabenbruch
Der Große Afrikanische Grabenbruch erstreckt sich über rund 9000 km Länge vom asiatischen Libanon im Norden über das Jordantal und das Rote Meer bis zum Golf von Aden. Hier beginnt im Hochland von Äthiopien der Ostafrikanische Grabenbruch, ein kontinentales Riftsystem, dessen geologische Aktivität die höchsten Berge und die tiefsten Seen Afrikas entstehen ließ. Es durchzieht in zwei großen Ästen ganz Ostafrika bis Mosambik. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Ostafrikanischer_Graben
Gymnasion
Ein Gymnasion war im antiken Griechenland eine Trainingsstätte für Athleten, meist in Form eines von Säulenhallen und Bädern gesäumten Hofs – später dann die Bezeichnung des Orts, an dem Philosophen und Rhetoriker den Jugendlichen ihre Lehren vortrugen.
Das im 2. Jahrhundert v. Chr. erbaute Gymnasion in Olympia war ein seitlich von Säulenhallen begrenzter großer Platz und diente den Leichtathleten zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele.
Gymnasion = altgriechisch: von gymnós = „nackt“. „Nackt“ kommt daher, dass die Athleten sich vorher in Umkleideräumen ganz auszogen und so nackt trainierten. Außerdem rieben sie ihren Körper mit Öl ein. Anschließend ließen sie Staub und Sand über ihren nackten Körper rieseln.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gymnasion
Hades
Hades, in der griechischen Mythologie Gott des Totenreiches und Herrscher der Unterwelt. Hades war der Sohn der Titanen Kronos und Rhea und Bruder verschiedener anderer Götter, darunter Zeus und Poseidon. Als die drei Brüder das Universum unter sich aufteilten, nachdem sie ihren Vater Kronos entthront hatten, wurde Hades die Unterwelt zugesprochen. Dort herrschte er mit seiner Gemahlin Persephone, der Tochter seiner Schwester Demeter, die er aus der Oberwelt entführt hatte. Auch wenn er als harter und unerbittlicher Gott galt und weder mit Gebeten noch mit Opfergaben besänftigt werden konnte, war er nicht böse oder ungerecht. Er wurde mit Pluton (griechisch: Reichtum; lateinisch Dis) gleichgesetzt, dem Gott der Reichtum spendenden Erdentiefe. Gemeinsam mit Gaia, Demeter, Kore, Hekate, Dionysos und Hermes zählte er zu den so genannten chthonischen Göttern (griechisch chthon: Erde), den Gottheiten des Erdbodens, die Wachstum und Fruchtbarkeit schenken und die Toten in ihr Reich aufnehmen.
In der Antike wurde auch das Totenreich selbst als Hades (lateinisch: Orcus) bezeichnet, das in zwei Regionen unterteilt war: Érebos (griechisch: Dunkelheit), die finsteren Tiefen, wohin die Toten, die man sich als Schatten ihres einstigen irdischen Wesens vorstellte, von Hermes geleitet wurden, und den von ehernen Mauern umgebenen Tártaros, die tiefste Region, die als Gefängnis diente, wo u. a. die Titanen, Tantalus und Sisyphos gefangen gehalten wurden. Es war ein finsterer Ort, der von nebelhaften Schemen und Schatten bewohnt war und von Kerberos (Zerberus), einem dreiköpfigen, schlangenschwänzigen Hund, bewacht wurde. Die Flüsse Acheron und Styx (griechisch: die Verhasste) trennten die Unterwelt von der Oberwelt. Der betagte Fährmann Charon setzte die Seelen der Toten gegen Zahlung eines Fährgeldes (Obolos), das man den Toten in den Mund legte, über den Styx. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Hammam
In den islamischen Kulturen, in denen das Bad, das nicht nur der Körperhygiene diente, sondern auch aus rituellen Gründen vorgeschrieben war, hatte das gemeinschaftliche Bad wie bei den Römern einen wichtigen sozialen Stellenwert. Neben privaten Badeeinrichtungen gab es öffentliche, streng nach Geschlechtern getrennte Badeanlagen (Hammam oder Hamam, arabisch: Bad), die meist aus einem überkuppelten Hauptraum, der mit Dampf beheizt wurde, und mehreren ebenfalls überkuppelten Nebenräumen bestanden und oft Teil eines Moscheenkomplexes waren. Anknüpfend an die antike und byzantinische Kultur folgten sie in Konstantinopel und anderen türkischen Städten weitgehend der funktionalen Gliederung der antiken Thermen und waren wie diese reich mit Marmor und Mosaiken verziert, jedoch meist wesentlich kleiner. Man konnte dort den ganzen Tag verbringen, seinen Körper pflegen, Erfrischungen zu sich nehmen und Freunde treffen. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Hasmonäer
Hasmonäer ist der Name eines Herrschergeschlechts, das nach dem Aufstand der Makkabäer im Jahre 165 v. Chr. einen selbständigen jüdischen Staat in der Region Palästina begründete. Die hasmonäischen Könige waren gleichzeitig Herrscher und Hohepriester. Sie begründeten ein streng religiös orientiertes System des Priesterkönigtums. Im Jahre 63 v. Chr. verlor das Reich nach der Eroberung durch Pompeius seine Unabhängigkeit. Es existierte dann jedoch als römischer Klientelstaat fort. Aufgrund der Neuordnung Palästinas durch Pompeius im Jahr 63 v. Chr. verblieb den Hasmonäern nur noch das religiöse Amt des Hohepriesters. Die Hasmonäerdynastie verlor im Jahre 37 v. Chr. endgültig ihre Macht und Herodes der Große wurde König. Im Jahre 6 n. Chr. wurde das Königreich durch Kaiser Augustus in die römische Provinz Judäa umgewandelt und verlor damit seine Eigenstaatlichkeit. Quelle: de_.wikipedia_org/wiki/Hasmonäer
Hauran
Landschaft in Syrien. Die weiten Ebenen, die sich östlich der Golan-Höhen entlang der jordanischen Grenze bis zum Djabal al-Arab ziehen, werden als Hauran bezeichnet. Dank seines vulkanischen Bodens sehr fruchtbar, weswegen hier auch das größte Weinanbaugebiet Syriens ist. Quelle: Reise-Know-How "Syrien"; 3. Auflage 2009, Seite 246
Heiliges Land
Die Bezeichnung Heiliges Land ist eine allgemein-religiöse Bezeichnung für die historische geografische Region Israel. Sie betrifft Gebiete von religiöser Wichtigkeit für drei monotheistische abrahamitische Religionen, Judentum, Christentum und Islam. Ein Teil der Heiligkeit dieser Region entspringt der religiösen Wichtigkeit von Jerusalem und seiner Bedeutung als das Land der Verheißung, das Abraham und dem Volk Israel laut Altem Testament von Gott versprochen wurde.
Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Heiliges_Land
Hermon
Der Hermon (hebr.: "Har Chermon“) ist ein 2814 m hoher Berg im Nahen Osten im Grenzbereich zwischen Libanon, Syrien und Israel. Im Arabischen wird der Berg als Dschabal asch-Schaich bezeichnet.
Das Hermongebirge erstreckt sich entlang der syrisch-libanesischen Grenze über 25 Kilometer in einer Ausrichtung Südwest-Nordost. Im Süden endet das Gebirge auf den von Israel annektierten Golanhöhen. Im Nordosten schließen sich die Berge des Antilibanon an das Gebirge an.Durch seine Höhe von 2814 Metern über dem Meeresspiegel dominiert der Hermon mit seinen drei Gipfeln die umgebenden Landschaften. Über 1800 m ist der Berg mehrere Monate im Jahr schneebedeckt.
Nach den Angaben in 5. Mose 3,9 hatte wurde der Hermon in alttestamentlicher Zeit von den Sidoniern Sirjon und von den Amoritern Senir genannt. Der Berg bildete die Nordgrenze des Reiches Israel; nach der Darstellung des 1. Chronikbuches wohnte „der halbe Stamm Manasse ... im Lande ... bis zum Berg Hermon“ (5,23). Bei der Beschreibung der durch Israel eroberten Gebiete taucht der Berg ebenfalls mehrfach auf (Josua 11,17; 12,1; 13,5). Im Richterbuch findet sich zudem ein Hinweis darauf, dass es auf dem Hermon heidnische Kulte der Kanaanäer gab; der Berg wird dort als Baal-Hermon bezeichnet (3,3). Im Neuen Testament spielt der Hermon nur indirekt eine Rolle. Nach Darstellung der Evangelien hielt sich Jesus in Caesarea Philippi am Fuß des Berges auf (Markus 8,27ff. und Parallelstellen). Gelegentlich wird der Hermon auch für den Ort der Verklärung Jesu gehalten (vgl. z.B. Matthäus 17,1-13). Die Tradition geht aber überwiegend davon aus, dass es sich beim Berg der Verklärung um den Berg Tabor am Ostrand der Jesreelebene gehandelt hat.
Bis zum Sechstagekrieg 1967 gehörten die südwestlichen Hänge des Hermons zu Syrien; am 10. Juni 1967 wurden diese Gebiete zusammen mit dem Golan von Israel erobert und am 14. Dezember 1981 annektiert. Für Israel, dessen international anerkannte Grenze am Fuß des Berges verläuft, ist der Berg von erheblicher strategischer Bedeutung. Er dient v.a. als Beobachtungsposten des israelischen Militärgeheimdienstes Aman auf weite Gebiete Westsyriens. Im Bereich des Gipfels befinden sich daher verschiedene Einrichtungen der israelischen Armee. Dicht unterhalb des Gipfels befindet sich mit der Basis "Hermon Hotel“ der höchstgelegene Stützpunkt, der von (österreichischen) UN-Soldaten im Rahmen der Operation UNDOF (United Nations Disengagement Observer Force) besetzt ist.
Auch die zivile Nutzung spielt eine erhebliche Rolle. Israel bezieht einen großen Teil seines Trinkwassers über den Jordan aus der Umgebung des Berges und möchte die Kontrolle über diese Quellen nicht verlieren. Das Wasser versorgt eine vergleichsweise reiche Vegetation und wird in der Landwirtschaft genutzt, z.B. für den Weinbau. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Hermon
Hephaistos
In der griechischen Mythologie Gott des Feuers, der Schmiede und Handwerker, Sohn des Zeus und der Hera. Da er lahm und unbeholfen zur Welt kam, wurde er von der entsetzten Hera vom Olymp herabgeworfen. Von dort fiel er ins Meer und wurde von den Nereiden Thetis und Eurynome gefunden und in einer Höhle aufgezogen. Später nahmen ihn die Götter wieder in den Olymp auf, wo er mit Hilfe der Kyklopen Waffen und Geräte für die Götter schmiedete. Trotz seiner körperlichen Mängel erhielt er die Liebesgöttin Aphrodite zur Frau, machte sich aber immer wieder bei den Göttern zum Gespött, da diese ihn häufig betrog. Seine Schmiede siedelte man unter dem Ätna an, einem Vulkan in Sizilien. Hephaistos wird oft mit Vulcanus oder Mulciber gleichgesetzt, dem römischen Gott des Feuers, der ursprünglich von den Etruskern übernommen worden war. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Ionischen Säulen
Seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. ist die Ionische Ordnung nachweisbar, die wohl aus dem asiatischen Raum nach Griechenland gelangte. Die ionische Säule, die wesentlich schlanker ist und sich weniger stark verjüngt als die dorische, steht auf einer prächtig gestalteten kreisförmigen Basis mit wechselnder Folge von Wülsten (Torus) und Kehlen (Trochilus). Das ionische Kapitell ist durch Voluten (von lateinisch volvere: rollen) charakterisiert, spiralförmig eingerollte Ornamente, und wird von einem schmalen, verzierten Abakus abgeschlossen. Der Architrav (Querbalken) ist in drei abgetreppte Schichten (Fasciae) untergliedert. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Ionisches Meer
Das Ionische Meer ist ein Teil des Mittelmeeres. Es ist bis zu 5.267 Meter tief und benannt nach der altgriechischen Sagengestalt Io, einer Geliebten des Gottes Zeus.
Das Ionische Meer ist im Norden durch die Straße von Otranto mit dem Adriatischen Meer verbunden, die Straße von Messina verbindet es im Westen mit dem Tyrrhenischen Meer. Im Süden öffnet es sich zum offenen Mittelmeer, im Südosten geht es ins Ägäische Meer über. Im Westen wird es durch die Südküste der Halbinsel Salento und der Regionen Basilikata und Kalabrien sowie die Ostküste Siziliens begrenzt, östlich befindet sich die Westküste der Balkanhalbinsel mit dem südwestlichen Albanien und dem westlichen Griechenland mit der Halbinsel Peloponnes.
Eine größere Bucht ist der Golf von Tarent; zu den kleineren zählen der Golf von Patras und der Golf von Korinth, die durch die Meerenge von Rio verbunden sind, die seit 2004 von der Rio-Andirrio-Brücke überspannt wird. Der Korinthische Golf zieht sich weit ins griechische Festland hinein, durch den Kanal von Korinth an seinem östlichen Ende ist das Ionische Meer mit der Ägäis verbunden. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Ionisches_Meer
Jordan 1) 2)
Die Quellflüsse des Jordans – der Hazbani im Libanon, der Dan im nördlichen Israel und der Banyas (auch Hermonfluss genannt) in den nördlichen Golanhöhen – entspringen im Gebiet um das Hermongebirge. Sie vereinigen sich in der Gegend um Sede Nehemija zum Jordan, der danach in Nord-Süd-Richtung die Huleebene Nordgaliläas durchquert bevor er bei Bethsaida in den See Genezareth mündet. Südlich des Sees tritt er in den Jordangraben ein und nimmt in seinem weiteren Verlauf linksseitig die beiden einzigen größeren Zuflüsse, Jarmuk und Jabbok, auf. Südöstlich von Jericho mündet er in das Tote Meer, einen abflusslosen Endsee.
Einfluss- und Ausflusspunkt haben sich innerhalb der letzten 2000 Jahre aufgrund von Erdbeben mehrfach verschoben. Der Jordan hat eine Gesamtlänge von etwa 320 Kilometern. Er ist der tiefstgelegene Fluss der Erde.
Im weiteren Verlauf stellt er eine bedeutende politische Grenzlinie im Nahen Osten dar. So markiert der Jordangraben die Westgrenze zu Jordanien. Westlich des unteren Flussabschnittes befindet sich das Westjordanland. Der Jordan mündet in das Tote Meer, dessen Seefläche mit einer Höhe von 408 Metern unter dem Meeresspiegel die tiefstgelegene Wasseroberfläche der Erde darstellt.
Durch seine Grenzlage spielt der Jordan in der Politik des Nahen Ostens eine wichtige Rolle. Der Jordan führt das ganze Jahr über vergleichsweise viel Wasser. Israel betrachtet den Fluss und den See Genezareth als zentrales Element der Trinkwasserversorgung, die anderen Anrainerstaaten (Libanon, Syrien und Jordanien) verlangen ihrerseits einen angemessenen Anteil am Wasser des Flusssystems.
Das Jordantal ist ein Teil des übergeordneten Großen Afrikanischen Grabenbruchs, der sich bis nach Ostafrika erstreckt und dort Ostafrikanischer Graben genannt wird.
Religiöse Bedeutung des Jordan
Mit der israelitischen Landnahme bildete der Jordan die Grenze des Königreichs Israel zu den „Völkern“. Sein Überschreiten als Übergang aus der feindseligen Fremde in das Land der Verheißung wird daher häufig als Allegorie für das Sterben verwendet, so auch in der deutschen Redensart "über den Jordan gehen".
Im Judentum hat der Jordan Bedeutung als der Fluss, den das Volk Israel bei der Landnahme Kanaans nach der Wanderung durch die Wüste unter der Führung Josuas überschritt (Jos 3 EU).
In der Gegend um Jericho wird die Stelle lokalisiert, an der sich nach neutestamentlicher Überlieferung Jesus von Johannes dem Täufer taufen ließ. Durch dieses für Christen bedeutsame Ereignis wurde der Jordan zu einem hoch frequentierten Pilgerziel mit zahlreichen Taufstellen, wie beispielsweise in Jardenit am Südende des Sees Genezareth.
1) de.wikipedia.org/wiki/Jordan 2) Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Kanaan
Kanaan wurde im Altertum hauptsächlich als Bezeichnung der südwestlich-syrischen Region verwendet und nach den Angriffen der Seevölker auf das Gebiet Palästina (Peleset) ausgeweitet.
Den veränderten politischen Verhältnissen trug die damalige neue geografische Zuordnung durch Ägypten Rechnung. Während unter dem Pharao Merenptah Kanaan noch als eigenständiges Gebiet genannt wurde, erfolgte unter Ramses III. die politische Zuordnung in die Oberhoheit der Philister: „Bote nach Kanaan im Lande Palastu”.
Zum ersten Mal taucht der Name Kanaan in Gen. 9,18 [1] auf. Dort wird er als Sohn des Ham erwähnt, der wiederum einer der drei Söhne Noah war. Ausdrücklich als Sohn Hams wird Kanaan in Gen. 10,6 [2] nochmals aufgelistet. Im Verlauf des Textes ist zu entnehmen, dass die Kanaaniter als Volksgruppe entstanden.
Nach dem Bericht des Buches Genesis (Kapitel 12ff) in der Tora bezeichnet es das Abraham und seinen Nachkommen versprochene Land (Gelobtes Land). Die nichtisraelitischen Einwohner der kanaanäischen Stadtstaaten bezeichnet man als Kanaaniter. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kanaan
Kanal von Korinth
Der Kanal von Korinth trennt das griechische Festland von der Halbinsel Peloponnes. Für den in den Jahren 1881 bis 1893 gebauten, 6.346 m langen Kanal durchgrub man die Landenge von Korinth, den so genannten Isthmus von Korinth, an ihrer schmalsten Stelle. Seitdem verbindet der Kanal von Korinth den Saronischen Golf mit dem Golf von Korinth.
Um diese Durchfahrtsmöglichkeit zu erhalten und sich so die etwa 400 km lange Fahrt rund um die Peloponnes zu ersparen, nahm man es auf sich, sich bis zu 84 m in die Tiefe durch Felsgestein hindurchzuarbeiten. Dadurch erreichte man eine Wassertiefe von etwa 8 m. Das Kanalbett ist im Niveau des Wasserspiegels etwa 24 m breit, verengt sich jedoch bis zum Grund auf ca. 21 m, während die obere lichte Weite des Geländeeinschnitts durchschnittlich 75 m beträgt. Auf der Höhenlage kreuzen fünf Brücken den Kanal.
Inzwischen kann die Idee eines Kanals von Korinth auf eine rund 2.600-jährige Geschichte zurückblicken. Am Anfang steht wohl der Tyrann Periander von Korinth. Allerdings hat er niemals einen Versuch gewagt. In römischer Zeit griff man den Gedanken eines Kanals erneut auf. Pläne wurden unter Caesar, Caligula (37–41 n. Chr.), Nero (54–68 n. Chr.) und Hadrian (76–138 n. Chr.) ausgearbeitet. Während es bei Caesar und Hadrian nur bei ersten Entwürfen blieb, gingen die Aktionen der beiden anderen römischen Kaiser weiter. 40 n. Chr. entsandte Caligula einige seiner Ingenieure zum Isthmus von Korinth, um konkrete Messungen durchzuführen. Der Bau wurde nicht begonnen. 67 n. Chr. beorderte Nero mehrere tausend Arbeiter zum Isthmus. Nach drei Monaten wurde jedoch die Arbeit eingestellt, da Nero inzwischen verstorben war und seinen Nachfolgern Galba (68 n. Chr.) und Otho (69 n. Chr.) das Projekt zu riskant und zu teuer erschien.
Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Kanal_von_Korinth Koordinaten: 37° 56′ 4″ N, 22° 59′ 2″ O
Kapitell
Kapitell, ornamental, pflanzlich oder figürlich geformtes Kopfstück von Säule, Pfeiler oder Pilaster. Es wurde zuerst in Ägypten (siehe ägyptische Kunst und Architektur) entwickelt und ging von hier in die Säulenordnungen der griechischen Architektur ein. In der Romanik des westlichen Abendlandes trat das szenisch gestaltete Figurenkapitell hinzu, das in der Gotik wieder verschwand. Die Renaissance knüpfte an die klassischen Architekturordnungen an, deren Kapitellformen bis in das 19. Jahrhundert Verwendung fanden. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Karamanogullari
Das Beylik von Karaman oder das Beylik der Karamanoğlu (Karamanoğulları im türkischen Plural), auch die Karamanidendynastie oder kürzer die Karamaniden war ein anatolisch-türkisches Beylik mit Zentrum im südzentralen Anatolien in der heutigen Provinz Karaman. Vom 13. Jahrhundert bis zu seinem Untergang 1467 war das Beylik eines der mächtigsten Staaten in Anatolien.
Der Begriff Beylik bezeichnet die türkischen Fürstentümer, die sich ab dem 11. Jh. in Anatolien an der Grenze zum Byzantinischen Reich gebildet hatten. de_wikipedia_org_wiki_Karaman_(Beylik)
Karawanserei
(Von persisch kaarwaan: Karawane, Kamelzug, Reisegesellschaft und saraay: großes Haus). Bisweilen festungsartig angelegte Raststation und Übernachtungsstätte an einer Karawanenstraße, die auch als Warenumschlagplatz dient. Architektonisch bedeutsame Karawansereien entstanden besonders in Westasien und im Iran. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Kastor und Polydeukes
Kastor und Polydeukes (lateinisch Castor und Pollux), in der griechischen und römischen Mythologie die Zwillingssöhne von Leda, der Frau des spartanischen Königs Tyndareos. Sie waren Brüder von Klytämnestra, der Königin von Mykene, und von Helena. Obwohl die beiden als die Dioskuren (d. h. Söhne von Zeus) bekannt waren, wird in den meisten Berichten nur Polydeukes als unsterblich betrachtet, der empfangen wurde, als Zeus in Gestalt eines Schwanes Leda verführte. Seinen Zwillingsbruder Kastor hielt man für den sterblichen Sohn von König Tyndareos. Beide wurden jedoch in der römischen Welt als Gottheiten verehrt und als Schützer der Seeleute und Krieger angesehen. Die Brüder lebten kurz vor dem Trojanischen Krieg und nahmen an vielen der berühmten Ereignisse der Zeit teil Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Kilikische Pforte
Kilikische Pforte (türkisch Gülek Boğazı), enger Gebirgspass im Taurusgebirge, im Süden der Türkei. Bereits im Altertum verlief hier eine Straße von Westen nach Tarsus in Kilikien; sie war als Pylae Ciliciae bekannt und wurde von Kyros dem Jüngeren und Alexander dem Großen überquert. Heute folgt die Eisenbahnlinie zwischen dem türkischen Istanbul und Beirut dem Verlauf des alten Weges. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Kleinarmenien
Die Hauptfeinde des mittelalterlichen Armeniens waren das Byzantinische Reich und die Seldschuken, die das Land im 11. Jahrhundert überrannten. Ständige Kriege veranlassten viele Armenier dazu, sich anderswo eine neue Heimat zu suchen. Eine Gruppe gründete 1082 ein Königreich, das sie Kleinarmenien nannten und das die alte Region Kilikien einschloss. Es blieb bis 1375 bestehen. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Korinthische Säulen
Die Korinthische Ordnung entwickelte sich Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. und lehnt sich eng an die ionische Schaft- und Basisbildung an. Sie unterscheidet sich lediglich durch die noch schlankeren Proportionen und durch die Kapitellbildung in Form eines Kelches aus aufstrebenden, sich an den Enden einrollenden Akanthusblättern. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Krösus
Krösus, griechisch Kroisos (595 bis nach 526 v. Chr.), letzter König von Lydien (um 560 bis 546 v. Chr.), ältester Sohn des Alyattes aus der Dynastie der Mermnaden.
575 v. Chr. wurde Krösus von seinem Vater als Kronprinz in Adramyttion (am Golf von Edremit an der kleinasiatischen Ägäisküste) eingesetzt. Nach dem Tod seines Vaters und Auseinandersetzungen mit einem Halbbruder übernahm er um 560 v. Chr. die Herrschaft in Lydien. Durch mehrere Kriegszüge dehnte er sein Reich noch aus; so unterwarf er z. B. die griechischen Städte an der kleinasiatischen Küste und verpflichtete sie zu Heeresfolge und Abgaben (nur Milet blieb frei) und herrschte schließlich über ganz Kleinasien bis zum Fluss Halys mit Ausnahme von Lykien und Kilikien. Durch Kriegsbeute und Tributzahlungen, aber auch durch die großen Goldvorkommen in seinem Land kam Krösus zu seinem sprichwörtlichen Reichtum, mit dem sich verschiedene Anekdoten verbinden. So soll er Solon, als dieser ihn besuchte, gefragt haben, ob er als Besitzer solcher Reichtümer nicht als glücklichster unter den Sterblichen gelten könne, worauf Solon antwortete: „Nenne niemanden glücklich, bevor er gestorben ist.”
Um 550 v. Chr. errang der Perserkönig Kyros der Große die Herrschaft über Medien, setzte den dortigen König Astyages, einen Schwager des Krösus, ab und hatte damit sein Reich bis an die Grenzen des lydischen Reiches ausgedehnt. Angesichts dieser von Persien drohenden Gefahr verbündete sich Krösus mit Babylonien, Ägypten und Sparta und eröffnete den Krieg gegen Persien. 546 v. Chr. wurde er bei Pteria östlich des Halys von Kyros besiegt; anschließend eroberte Kyros die lydische Hauptstadt Sardes, nahm Krösus gefangen und machte Lydien zu einer persischen Satrapie. So hatte sich der angebliche Orakelspruch des delphischen Apoll bewahrheitet, demzufolge Krösus ein großes Reich zerstören würde, wenn er den Halys überschritt. Die folgenden etwa zwei Jahrzehnte bis zu seinem Tod verbrachte Krösus im Gefolge des Kyros bzw. dessen Nachfolgers Kambyses II.
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Kryptodepression
Eine abflusslose Landsenke, die unter das Niveau des Meeresspiegels reicht. Eine Kryptodepression (griechisch kryptós: „verborgen”; lateinisch depressio: „das Niederdrückende”) ist eine wassergefüllte Hohlform, die bei ihrer Bildung bereits unter dem Niveau des Meeresspiegels lag Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Kyklopen In der griechischen Mythologie Giganten, die als einäugig galten. Hesiod behauptet in seiner Theogonie, dass Uranos und Gaia, die Personifikationen des Himmels und der Erde, die Kyklopen Arges (Lichtstrahlwerfer), Brontes (Donnererzeuger) und Steropes (der Schleuderer der Blitze) hervorgebracht hätten. Sie wurden von ihrem Bruder Kronos, einem der Titanen, in den Tartaros geworfen, nachdem er Uranos entthront hatte. Aber Kronos’ Sohn Zeus befreite die Kyklopen aus der Unterwelt, und diese schenkten ihm aus Dankbarkeit Blitz und Donner, mit denen er Kronos und die Titanen besiegte und Herrscher des Universums wurde.
In Homers Odyssee sind die Kyklopen Schäfer, die in Sizilien leben. Sie waren eine gesetzlose, wilde und kannibalistische Rasse, die weder Götter noch Menschen fürchtete. Der griechische Held Odysseus wurde mit seinen Männern in der Höhle des Kyklopen Polyphem, einem Sohn des Meeresgottes Poseidon, gefangen. Um aus der Höhle zu entfliehen, blendete ihn Odysseus, nachdem Polyphem einige seiner Männer verschlungen hatte. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Lakonien
Lakonien ist eine griechische Präfektur im Süden der Verwaltungsregion Peloponnes.
Lakonien befindet sich zwischen dem Parnon- und dem Taygetos-Gebirge, hohen Gebirgszügen, die in der Regel die Tausend-Meter-Grenze überschreiten und dadurch den ganzen Landstrich in der Antike zu einer Festung machten. Die Gebirgszüge enden in zwei „Fingern“ der Halbinsel Peloponnes, der Taygetos in der Halbinsel Mani. Zwischen ihnen befinden sich der Lakonische Golf und das fruchtbare Tal des Flusses Evrotas, der, bis er nach ca. 70 km den lakonischen Golf erreicht, von zahlreichen Nebenflüssen ergänzt wird, die im gesamten Tal für eine gleichmäßige Bewässerung sorgen. Lakonien war in der Antike außerdem der Name des spartanischen Staates, dessen freie Einwohner Lakonier oder Lakedaimonier genannt wurden. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Lakonien
Lakonischer Golf
Der Lakonische Golf liegt im südöstlichen Ionischen Meer südlich der Peloponnes. In den Golf entwässert im Süden der Lakonischen Ebene der Evrotas, einer der größeren Flüsse der Poloponnes. Die Meeresbucht liegt zwischen der Halbinsel Mani im Westen und der Lakonischen Halbinsel im Osten, die zur griechischen Präfektur Lakonien gehören, die den Golf damit vollständig umschließt.
Allgemein ist das Gebiet um den Golf dünn besiedelt, größere Orte sind Neapolis und Gythio. Im Südwesten des Golfs liegt die Insel Elafonisos, weiter südlich bildet die Insel Kythira die Grenze zwischen dem Ionischen Meer und der Ägäis. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Lakonischer_Golf“
Levante
Als Levante (ital. für "Sonnenaufgang", steht allegorisch für den "Osten" und das "Morgenland") bezeichnet man im weiteren Sinne die Länder des östlichen Mittelmeeres, folglich alle Länder, die östlich von Italien liegen, besonders die griechische Halbinsel und die griechischen Inseln, die mediterranen Küstengebiete der Türkei, Zypern, den Libanon, Palästina, das historische Syrien und Ägypten. Im engeren Sinn umfasst die geografische Bezeichnung Levante Küsten und Hinterland der Anrainerstaaten der levantinischen Küste, also der östlichsten Küste des Mittelmeeres, nämlich die heutigen Staaten Syrien, Libanon, Israel, Jordanien sowie die palästinensischen Autonomiegebiete.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Levante
Ligurisches Meer
Ligurisches Meer, Teil des Mittelmeeres zwischen den Inseln Korsika und Elba im Süden und der Rivieraküste von Norditalien und Monaco im Norden. Genua, La Spezia und Livorno sind die Haupthäfen am Ligurischen Meer, das nach Südosten in das Tyrrhenische Meer übergeht. Der Golf von Genua an der italienischen Küste nimmt den nördlichen Teil des bis 2 615 Meter tiefen Ligurischen Meeres ein. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Liparische Inseln
Liparische Inseln (Äolische Inseln), aus sieben größeren und zehn kleineren Inseln bestehende Inselgruppe vulkanischen Ursprungs im Tyrrhenischen Meer in Süditalien, nördlich von Sizilien. Die von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltnaturerbe erklärte Inselgruppe hat eine Gesamtfläche von 117 Quadratkilometern. Die größte Insel ist Lipari; ihr folgen Salina, Vulcano, Stromboli, Filicudi, Alicudi und Panarea. Bei den zehn kleineren, unbewohnten Inseln handelt es sich um Spitzen von aus dem Meer aufragenden Bergen. Die Inseln bestehen überwiegend aus Laven und Aschen meist erloschener Vulkane. Noch tätige Vulkane sind Stromboli und Vulcano.
Frühen Reichtum verdankten die Inseln den Erlösen aus dem Export des hier geförderten Obsidians. Enge Handelsbeziehungen bestanden zu den Völkern Siziliens und Süditaliens. Im weiteren Verlauf seiner Geschichte war der Archipel als Stützpunkt für Handelsflotten von Bedeutung. Um 580 v. Chr. wurden die Inseln von Griechen besiedelt, gelangten später unter den Einfluss Karthagos und wurden 252 v. Chr. dem Römischen Reich angegliedert. Quelle (Auszug): Verfasst von: Renate Hirschberger Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Magna Graecia
Als Magna Graecia werden die Regionen im antiken Süditalien und Sizilien bezeichnet, die durch griechische Siedler ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. kolonisiert wurden. Die Magna Graecia bestand aus vielen dicht besiedelten Städten und unabhängigen Staaten, die oft gegeneinander kämpften. Ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. begann die griechische Kolonisation in einigen Regionen längs der Küsten, in der Nähe von Flüssen oder Quellen in Süditalien, in den heutigen Gebieten von Kalabrien, Kampanien, Basilikata, Apulien und im Südosten von Sizilien. Dabei wurden verschiedene Städte gegründet: Sybaris, Kroton, Paestum und Neapel waren Hauptzentren der Magna Graecia. Auch in Sizilien wurden verschiedene griechische Kolonien (Naxos, Zankle und Syraka) gegründet, die aber nach den alten Griechen, im Unterschied zu den römischen Historikern, nicht zur sogenannten Magna Graecia gehörten.
Ab dem 3. Jh. v. Chr. wurden die Kolonien dann als Magna Graecia (Megále Hellás) bezeichnet, vermutlich, um ihre Größe gegenüber dem griechischen Mutterland zu betonen. Die Bezeichnung Magna Graecia bezieht sich also eher auf die Bevölkerung und die Kultur und nicht auf ein begrenztes politisches Territorium.
Die Abreise der Kolonisten aus dem antiken Griechenland ging auf friedliche Weise vor, wenn die Anzahl der Bevölkerung in einer Stadt für die Nahrungsproduktion zu groß wurde, oder wenn die Innenkämpfe zwischen Gruppen verschiedener Stadtbewohner mit dem Sieg einer Gruppe endeten, wurden die Besiegten zur Verbannung verurteilt. Oft stellte die eigene Stadtverwaltung die notwendigen Mittel für das Unternehmen: Schiffe, Waffen, Ackergeräte,
Lebensmittelvorräte, Saatgut und einen Oikisten (griech.: Koloniengründer). Er war der Anführer der Expedition, hatte normalerweise große Erfahrung und war in seinem Heimatort sehr bekannt. Oft stammte er aus einer adligen Familie, dem die Stadtverwaltung den Auftrag gab, die Expedition nach Italien oder anderen Gegenden des Mittelmeeres vorzubereiten, zu organisieren und zu führen.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Magna_Graecia
Makkabäer 1) 2)
Makkabäer - Beiname des jüdischen Geschlechts der Hasmonäer, das im 2. und 1. Jh. v. Chr. herrschte. Der Name Hasmonäer ist von Hashmon oder Hasmon, dem Namen des Stammvaters, abgeleitet.
Die Makkabäer waren jüdische Freiheitskämpfer gegen die Dynastie der Seleukiden. Sie begründeten das königliche und hohepriesterliche Geschlecht der Hasmonäer und erkämpften für fast einhundert Jahre (165 v. Chr. bis 63 v. Chr.) eine Erbherrschaft über die Juden.
Der Name Makkabäer leitet sich ab von Makkabäus (von aramäisch Makkaba, der Hammer), dem Beinamen des Mattathias-Sohnes Judas und wird meist gebraucht um Angehörige dieser Familie während der Zeit des Aufstandes zu bezeichnen. Für die Königsdynastie, welche sie begründeten, hat sich die Bezeichnung Hasmonäer eingebürgert, die sich vom Namen eines Vorfahren des Mattathias, einem gewissen Hasmonäus, herleitet. Ihre Heldentaten und die Legenden, die man ihnen nachsagt, werden im Alten Testament in den Büchern der Makkabäer erzählt. 1) Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. 2) de.wikipedia.org/wiki/Makkabäer
Maschrek
Geografisch bezeichnet der Maschrek, Maschrik oder Maschriq seit der arabisch-islamischen Expansion im 7. Jahrhundert ein Gebiet im Nahen Osten. Es besteht aus Ägypten, Israel, den Palästinensischen Autonomiegebieten, Jordanien, Syrien, Libanon und dem Irak. Das Wort ist aus dem arabischen Verb scharaka "aufgehen (die Sonne); leuchten“ abgeleitet, entsprechend ist der arabische Begriff Maschrek / ein Nomen loci, d.h. wo die Sonne aufgeht; der Osten. Somit ist das Wort das Gegenstück zu Maghreb "wo die Sonne untergeht; der Westen“. Beide geographischen Termini stammen aus der Zeit der frühen islamischen Eroberungen ab dem 7. Jahrhundert.
de.wikipedia.org/wiki/ Maschrek
Mausoleum
Bezeichnung für einen monumentalen Grabbau. Die Bezeichnung leitet sich von einer Begräbnisstätte bei Halikarnassos (jetzt Bodrum, Türkei) für König Mausolos von Karien (um 376 bis 353 v. Chr.) ab, die seine Witwe Artemisia für ihn errichten ließ. Um 350 v. Chr. war sie fertig gestellt und wurde bereits in der Antike zu den Sieben Weltwundern gezählt. Das auf einem mehrstufigen Sockel errichtete Monument hatte eine Höhe von etwa 50 Metern. Hinter einem umlaufenden Säulengang befand sich die eigentliche Grabkammer, von einem Pyramidendach mit Quadriga gekrönt. Das Gebäude ist nicht mehr erhalten, Reste des umfangreichen Skulpturenschmucks befinden sich heute im Britischen Museum in London. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Ein Bauwerk, das über einem Grab (meist einer berühmten Person) steht. Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Medusa
Von den drei Gorgonen Stheno, Euryale und Medusa war nur Letztere sterblich. Der Held Perseus, ein mutiger, aber törichter junger Mann, erbot sich, Medusa zu töten und ihr Haupt zu bringen. Mit Hilfe der Götter Hermes und Athene schlug er ihr den Kopf ab. Aus ihrem Blut entstand das geflügelte Pferd Pegasus.
Gorgonen, in der griechischen Mythologie die missgestalteten Töchter des Meergottes Phorkys und seiner Gemahlin Keto. Die Gorgonen waren Furcht erregende, drachenähnliche Wesen mit goldenen Schuppen und Schlangenhaar. Sie hatten riesige Flügel, hässliche runde Gesichter, heraushängende Zungen und große Eberfänge. Sie lebten im äußersten Westen des Ozeans und wurden gemieden, weil ihr Anblick den Betrachter zu Stein werden ließ. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Menderes Heute Großer Mäander (türk. Büyük Menderes) genannt zur Unterscheidung vom Kleinen Mäander, dem antiken Kaystros, ist ein Fluss im westlichen Anatolien (Türkei). Mit 584 km Länge ist er der wichtigste Fluss der westanatolischen Region. Der Große Mäander entspringt im Bergland von Phrygien bei Dinar. Er mündet nahe der antiken Stadt Milet in die Ägäis. Im rund 200 Kilometer langen und bis zu 20 Kilometer breiten, überaus flachen Menderesgraben bildet er eine Vielzahl von engen Flussschlingen; aus diesem Phänomen des Menderes wurde für ähnliche Erscheinungen der Begriff „Mäandrieren” abgeleitet. In der Küstenebene, die sich seit der griechisch-ionischen Zeit durch die alluvialen Sedimente um einige Kilometer zum Meer verbreitert hat, sind etwa 15 km nördlich und südlich der Mündung die Reste und Tempel der Städte Priene und Didyma zu besichtigen. de_wikipedia_org/wiki/Großer Mäander
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Messina 1) 2)
Im Lauf seiner Geschichte erlebte Messina nicht nur unter den wechselnden Herrschern Blütezeiten und Zerstörungen. Schwere Erdbeben in den Jahren 1783 und 1908 sowie die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstörten immer wieder große Teile der Stadt. Im Jahr 1908 wurde fast ganz Messina zerstört und rund 70 000 Menschen getötet.
Heute ist Messina eine moderne Stadt und eines der wirtschaftlichen und kulturellen Zentren Siziliens.
Ausführliche Infos findet man bei: 1) de_wikipedia_org/wiki/Messina und 2) Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten
Messinischer Golf
Der Messenische Golf liegt im südöstlichen Ionischen Meer und trennt die beiden westlichen Finger des Peloponnes, Messenien und Mani. Das nördliche Ende ist mit den Städten Kalamata und Messini relativ dicht besiedelt, ebenso die Westseite, die mit vielen Sandstränden Touristen lockt. Die östliche Küste ist geprägt von den südlichen Ausläufern des Taygetos-Gebirges und fällt vielerorts steil ins Meer ab. Entsprechend unzugänglich und karg ist dieser Küstenabschnitt, an dem nur wenige größere Orte liegen, wie Kardamyli, Stoupa und Areopoli bzw. dessen Hafen Limeni. Größter Zufluss dieses Meeresgebietes ist der Pamisos, der bei Kalamata ins Meer mündet. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Messenischer_Golf“
Nabatäer
Vermutlich wanderten die Nabatäer im 1. Jahrtausend v. Chr. von Arabien aus in das Gebiet zwischen dem Roten und dem Toten Meer ein. 587 v. Chr. wanderten die Edomiter vom Ostjordanland nach Palästina ein. Kurz darauf (um 550 v. Chr.) zogen die Nabatäer in das Ostjordanland und das Gebiet um Petra ein.
Möglicherweise vertrieben die Nabatäer auch die Edomiter. Als Karawanenhändler kontrollierten die Nabatäer in größerem Umfang die Handelsrouten nach Südarabien und gewannen so ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. erheblich an wirtschaftlicher und politischer Macht. Ab 312 v. Chr. dehnten sie ihr Einflussgebiet nach Syrien aus.
In der Zeit von 150 v. Chr. bis 105 n. Chr. schlossen sie sich zu einem Königreich zusammen, welches sich von der Sinaihalbinsel nach Nordarabien erstreckte. Um 85 v. Chr. eroberten die Nabatäer Damaskus. Unter Pompeius wurden sie römische Vasallen. Erst unter Trajan verloren die Nabatäer 106 n. Chr. ihre relative Unabhängigkeit und wurden als römische Provinz Arabia Petraea ins Römische Reich eingegliedert. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Nabatäer
Nafplio,
in der Antike Nauplia, ist eine Hafenstadt am Argolischen Golf auf dem Peloponnes.
Nuplia/Nuprija wurde bereits um 1370 v. Chr. unter Amenophis III. in seiner Ortsnamenliste erwähnt. Zu jener Zeit bestanden Handelsbeziehungen zwischen Ägypten und Nauplia.
Dem Mythos zufolge wurde die Stadt unter dem Namen Nauplia von Nauplios, dem Sohn des Poseidon und der Amymone, gegründet und war die Heimat des Sagenhelden Palamedes. Im 7. Jh. v. Chr. wurde Nauplia vom benachbarten Argos erobert, ansonsten spielte es in der Antike keine größere Rolle und war bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. verlassen.
Danach folgt eine sehr wechselvolle Geschichte bis 1829. Von 1829 bis 1834 war es die erste Hauptstadt des modernen Griechenlands nach der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich. Ab 1833 war die Stadt Residenz von Otto von Bayern, der griechischer König wurde. 1834 wurde die griechische Hauptstadt nach Athen verlegt.
Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Nafplio Koordinaten: 37° 34′ N, 22° 48′ O
Nekropole
Gräberfeld oder Totenstadt. Nekropolen wurden vor allem im antiken Ägypten errichtet, es sind aber auch etruskische, römische und islamische Nekropolen bekannt. In Ägypten setzte man die Mitglieder der Dynastien und hohe Beamte in Mastabas bei, die in den großen Nekropolen beieinander lagen. Die Totenstädte der frühchristlichen Zeit wurden als Katakomben angelegt. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Nymphäum
(griechisch Nymphaion) ist ein Nymphenheiligtum, gewöhnlich über einem Brunnen oder einer Quelle errichtet.
Meist sind Nymphäen halbkreisförmige Gebäude in Säulenarchitektur, bisweilen mehrgeschossig. Im Hellenismus und der römischen Antike wurde der Begriff auf Quell- und Brunnenhäuser so wie auf repräsentative städtische Bauwerke mit Wasserbecken und mehrgeschossigen Säulenfassaden übertragen, die an der Mündung einer künstlichen Wasserleitung standen. de_wikipedia_org_wiki_Nymphäum
Odeion, auch Odeon,
Konzerthaus der griechischen und römischen Antike mit halbkreisförmigem Zuschauerraum. Das Odeion ähnelte in der Anlage dem antiken Theater (siehe Amphitheater), war aber zumindest teilweise überdacht. Das erste Odeion war das etwa 445 v. Chr. unter Perikles erbaute Odeion in Athen. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Orontes
Der Nahr al-Asi (türkisch Asi Nehri, antik Orontes, fränkisch Pharphar) ist ein 450 km langer Fluss im Libanon, Syrien und der Türkei.
In der Türkei nennt man den Fluss auch Ters akan nehir, was auf deutsch verkehrt fließender Fluss bedeutet. In der Provinz Hatay fließt der Fluss scheinbar verkehrt herum (optische Täuschung) - durch das niedrige Wasser und starke Winde hat es den Anschein, dass der Fluss in falscher Richtung fließt.
Er entspringt in einer Karstquelle in der Beqaa (Libanon) nördlich der Stadt Baalbek und wird durch die Schmelzwässer des Libanon und des Anti-Libanon gespeist. Der Orontes fließt in nördlicher Richtung durch die Städte Homs und Hama in Syrien, wo verschiedene Staudämme die Bewässerung fruchtbarer Täler ermöglichen. Der Fluss war ursprünglich sehr fischreich, ist aber inzwischen unterhalb von Homs durch Industrieabwässer stark verschmutzt und biologisch weitgehend tot.
Ursprünglich entwässerte der Orontes sehr viel direkter zum Mittelmeer, bis das Flusstal ca. 60.000 v. Chr. durch Vulkaneruptionen blockiert wurde. Danach folgte der Flusslauf teilweise der Verwerfung des Jordangrabens. Erste Dämme wurden laut Strabo bereits durch die Ägypter errichtet. Der Staudamm bei Qatina stammt aus römischer Zeit, wird aber bis heute genutzt.
Als Schlacht am Orontes werden die Schlacht bei Kadesch 1274 v. Chr. zwischen Ramses II. und dem Hethiterkönig Muwatalli II. oder die Schlacht 94 v. Chr. zwischen den Seleukiden Antiochos XI. und Antiochos X. Eusebes bezeichnet. In den Dionysiaka des Nonnos von Panopolis wird im 17. Gesang berichtet, dass auf dem Indienzug des Dionysos es zur Schlacht mit Orontes, dem Schwiegersohn des Inderkönigs Deriades, kommt. Im Kampf gegen den Gott fällt Orontes und stürzt in den Fluss, der nach ihm seinen Namen trägt. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Nahr_al-Asi
Palästina
Die Region Palästina liegt an der südöstlichen Küste des Mittelmeeres und bezeichnet umfassend ungefähr die Gebiete des heutigen Israel, Golan, Gazastreifen, Westjordanland und Jordanien. Diese Region hat eine bewegte Geschichte, was sich in seinen vielen Namen spiegelt. Palästina wird auch Kanaan, Eretz Israel und Heiliges Land, selten auch Cisjordanien genannt. In altägyptischen Texten Retenu oder Retinu. Für das Judentum, den Islam und das Christentum besitzt die Region eine besondere geschichtliche und religiöse Bedeutung. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Palästina_(Region)
Palermo
Palermo ist die Hauptstadt von Sizilien. Im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründet, erlebte die Stadt vor allem unter der Vorherrschaft der Araber sowie der Normannen und der Staufer eine Blütezeit. Heute ist Palermo Italiens fünftgrößte Stadt.
Palermo liegt an einer Bucht des Tyrrhenischen Meeres an der Nordküste Siziliens.
Die Phönizier gründeten die Stadt als Handelsstützpunkt im 8. Jahrhundert v. Chr. Der ursprüngliche Name der Stadt kam aus dem Punischen und lautete Ziz (die Blume). Er bezog sich auf die Fruchtbarkeit der Landschaft. Den heutigen Namen gaben die Griechen, die den natürlichen Hafen Palermos begehrten: Panhormos = Ganzhafen, großer Hafen. 408, 406 und 391 v. Chr. verteidigten die Karthager ihren Musterhafen gegen Syrakus und Flotten anderer Griechenstädte und entzogen ihr starkes Bollwerk der Hellenisierung. Im Gegensatz zu anderen großen Städten Siziliens gelangte Palermo nie unter griechische Herrschaft. 275 v. Chr. gelang es König Pyrrhus von Epirus, die Hafenstadt für kurze Zeit zu besetzen. Während des Ersten Punischen Krieges von 264 bis 241 v. Chr. war Palermo ein wichtiges Bollwerk der Karthager, bis es 254 v. Chr. von den Römern durch eine Meerblockade erobert wurde und den Namen Panormus erhielt. Unter Augustus siedelten sich ehemalige römische Legionäre an und Panormus entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Städte auf Sizilien.
Mehr zu Palermo bei: - de_wikipedia_org/wiki/Palermo und - Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Parnon-Gebirge
Das Parnon-Gebirge ist ein Gebirgszug im Südosten der griechischen Halbinsel Peloponnes. Es erstreckt sich über eine Länge von ca. 50 km etwa in Richtung NW–SO. Seine höchste Erhebung ist mit 1940 m die Megali Tourla.
Das Gebirge liegt östlich der Lakonischen Ebene und des Eurotas-Tales. Der Teil östlich des Kamms fällt zum Argolischen Golf hin ab. In Ost-West-Richtung misst es zwischen 15 und 25 km.
Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Parnon-Gebirge Koordinaten: 37° 6′ N, 22° 35′ O
Parsismus
Die religiösen und ethischen Schriften des Parsismus gehen größtenteils auf die Avesta, die heilige Schrift des Zoroastrismus (Parsismus), zurück. Der ursprüngliche Herkunftsort dieser von dem persischen Propheten Zarathustra begründeten Religion und ihrer heiligen Schriften war das antike Persien. Quelle: Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Peloponnes
Der Peloponnes ist eine Halbinsel im Süden des griechischen Festlandes.
Der Name ist hergeleitet von der mythologischen Gestalt Pelops, der ein Sohn des sagenhaften Königs Tantalos gewesen sein soll. Der zweite Teil des Namens ist das griechische Wort für Insel. Wörtlich bedeutet der Name also „Insel des Pelops“.
Der Peloponnes ist der südlichste Teil der Balkanhalbinsel und somit das am weitesten ins Mittelmeer hineinragende Gebiet. Der südlichste Punkt des Peloponnes ist Kap Tenaro. Im Osten wird der Peloponnes von der Ägäis und im Westen vom Ionischen Meer begrenzt.
Vom Festland ist der Peloponnes über eine Landenge von etwa 6,3 km Breite, den Isthmus von Korinth, zu erreichen, der jedoch 1893 durch den Kanal von Korinth durchbrochen wurde. Dennoch ist der Peloponnes keine Insel, weil der Kanal ein künstliches Bauwerk ist. Seit 2004 ist der Peloponnes auch zwischen den Orten Rio und Andirrio durch die 2,2 km lange Rio-Andirrio-Brücke mit dem übrigen Festland verbunden.
Erdgeschichtlich betrachtet war der Peloponnes ursprünglich eine Insel, wurde jedoch im Laufe der Zeit durch die Nord-Verschiebung der Afrikanischen Platte und der Arabischen Platte an das Festland herangedrückt.
Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Peloponnes Koordinaten: 37° 30′ N, 22° 0′ O
Patras
Patras ist eine der wichtigen Hafenstädte Griechenlands. Patras ist nach Athen und Thessaloniki die drittgrößte Stadt Griechenlands. Die Stadt wird im Westen vom Ionischen Meer und im Osten von den Ausläufern des Panachaiko-Gebirges begrenzt. Patras liegt am Patraischen Golf.
Ein wenig östlich von Patras bei Rio wurde nach fünf Jahren Bauzeit im August 2004 die Charilaos-Trikoupis-Brücke freigegeben, die die Peloponnes mit dem zentralgriechischen Festland verbindet.
Von besonderer Bedeutung ist der Hafen. Dieser ist für Griechenland das Tor zum Rest der EU. Die meisten Autofähren laufen von Italien kommend in Patras ein. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Patras
Peripteros
der "ringsbeflügelte" Tempel, auch Peripteraltempel oder Ringhallentempel genannt), ist ein Typus des antiken Tempels, bei dem die Cella von einem durch einen Säulenkranz (Peristasis) begrenzten Umgang (Pteron) umgeben ist. Der Peripteros ist wohl die bekannteste und am weitesten verbreitete Form des griechischen Tempels.
Der Peripteros hat in der Regel sechs Säulen an Fronten und Rückseiten. Die Anzahl der Säulen an den Langseiten konnte hingegen stark variieren. de.wikipedia.org/wiki/Peripteros
Peristyl
Säulenhalle oder Säulengang, der einen offenen Hof einrahmt. Es kann sich dabei um den oft als Garten angelegten Hof eines antiken griechischen oder römischen Wohnhauses (so genannte Peristyl-Häuser, z. B. auf Delos, in Priene und in Pompeji), einer Palästra (z. B. in Olympia), um einen Tempelhof oder um den Vorhof (Atrium) einer frühchristlichen oder mittelalterlichen Basilika handeln. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Persische Königsstraße
war eine historische Hauptstraße, die vom persischen König Dareios I. im 5. Jahrhundert v. Chr. angelegt wurde. Darius ließ diese Straße bauen, um schnelle Kommunikation innerhalb seines sehr großen Reiches von Susa bis Sardis zu erleichtern. Seine Kuriere konnten so 2.699 km in sieben Tagen zurücklegen.
Der Verlauf der Straße wurde auf der Grundlage von Herodots Schriften, archäologischer Forschungen und anderer historischer Zeugnisse rekonstruiert.
Sie begann im Westen in Sardis (circa 95 km östlich von Izmir), führte nach Osten durch das mittlere nördliche Gebiet der heutigen Türkei zur alten assyrischen Hauptstadt Niniveh (heute Mosul, Irak) und weiter nach Süden nach Babylon (heute 90 km südlich von Bagdad, Irak). Es wird vermutet, dass sich die Trasse in der Nähe von Babylon teilte, wobei ein Arm nach Nordwesten durch Ekbatana und entlang der Seidenstraße, der andere weiter nach Osten durch die künftige persische Hauptstadt Susa (im heutigen Iran) und dann nach Südosten bis Persepolis.
Da die Straße weder der kürzesten noch der einfachsten Route zwischen den bedeutenden Städten des Persischen Reiches folgte, vermuten Archäologen, dass die westlichsten Abschnitte der Straße ursprünglich von assyrischen Königen angelegt wurden, denn die Straße durchzieht das Kernland ihres alten Königreiches. Östlichere Abschnitte der Straße (im heutigen Nord-Iran) entsprechen der großen, als Seidenstraße bekannten Handelsstraße. Dareios I. allerdings legte die Königsstraße so an, wie sie heute bekannt ist. Er verbesserte den Unterbau und verband die Teilstücke zu einem einheitlichen Ganzen, vor allem als Basis des schnellen Nachrichtenverkehrs mit Hilfe der königlichen Boten. Die von Darius verbesserte Bauweise der Straße war von so hoher Qualität, dass sie bis in die römische Zeit genutzt wurde. Eine Brücke aus dieser Zeit ist bei Diyarbakir (Türkei) immer noch erhalten. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Persische_Königsstraße
Pontisches Gebirge
Kuzey Anadolu Dağları (Pontisches Gebirge), Gebirgssystem in Anatolien im Norden der Türkei. Das von West nach Ost verlaufende, etwa 150 Kilometer breite Gebirge ist in mehrere Ketten unterteilt. Es erhebt sich südlich des Schwarzen Meeres unmittelbar hinter der schmalen Küstenebene und trennt diese von dem zentralanatolischen Hochland. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
PN dell' Aspromonte.
Der Aspromonte ist ein Bergmassiv an der Südspitze der Apenninen. Eine Fläche von 80 Tsd. Hektar steht als Parco Nationale dell' Aspromonte unter Naturschutz. Die höchste Erhebung der Montalto mit einer Höhe von 1.955 m NN. Es ist teilweise ein raues Gebiet mit unterschiedlicher Vegetation. Hier leben noch Wildkatzen, Wölfe und Habichtsadler. Der Aspromonte dient der kalabresischen Verbrecherorganisation 'Ndrangheta als Rückzugsgebiet. Quelle: Aus http://www_parks_it/parco.nazionale.aspromonte/
Pronaos
Vorhalle eines antiken griechischen Tempels, insbesondere der so genannten Cella. Der Pronaos wird von der Vorderwand der Cella und den beiden vorgezogenen Seitenwänden (den so genannten Anten) umschlossen; die offene Vorderseite wird durch zwei Säulen gegliedert. Diese einfache Tempelform wird Antentempel genannt. Bei anderen Tempelformen stehen die Säulen vor dem Pronaos (beim Prostylos) oder gliedern auch das Innere des Pronaos (beim Dipteros). Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Ptolemäische Dynastie
Ptolemäische Dynastie, makedonisch-griechisches Herrschergeschlecht, das nach dem Tod Alexanders des Großen 323 v. Chr. bis 30 v. Chr. über Ägypten herrschte und dort mit dem Ptolemäerreich eines der großen Reiche der hellenistischen Staatenwelt errichtete. Über sein Kernland hinaus, die ehemalige persische Satrapie Ägypten, umfasste es in den Zeiten seiner größten Ausdehnung die Cyrenaika in Nordafrika (heute der Nordosten Libyens), Palästina, die Ägäisinseln und Zypern.
Die Dynastie wurde von Ptolemäus I., einem engen Jugendfreund und führenden Feldherrn Alexanders des Großen, begründet. Nach Alexanders Tod erhielt er die Satrapie Ägypten, die er auch in den Diadochenkriegen erfolgreich verteidigen konnte. 305 v. Chr. nahm er den Königstitel an. Unter ihm und seinen Nachfolgern, Ptolemäus II. und Ptolemäus III., die sich im Kampf um die Vormachtstellung im östlichen Mittelmeerraum erfolgreich gegen die Seleukiden in Syrien behaupten konnten, erlebte das Reich seine höchste Blüte.
Obwohl die Ptolemäer nicht ägyptischer Abstammung waren, fühlten sie sich als Nachfolger der Pharaonen und achteten die kulturellen Traditionen des Landes. Wie Alexander ließen sie sich auf unzähligen öffentlichen Bauten in ägyptischer Tracht porträtieren und errichteten in Edfu, Dendera und an anderen Orten Tempelanlagen im Stil des Neuen Reiches.
Die letzte und wohl berühmteste Herrscherin aus dem Hause der Ptolemäer war Kleopatra, die zunächst mit Unterstützung Julius Caesars, später mit Hilfe von Marcus Antonius regierte. Der Tod Kleopatras und ihres Sohnes Ptolemäus XV., genannt Caesarion, im Jahr 30 v. Chr. bedeutete das Ende des ptolemäischen Herrscherhauses, und das Ptolemäerreich wurde als letztes der hellenistischen Großreiche von Octavian, dem späteren Kaiser Augustus, an das Römische Reich angeschlossen. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Rotes Meer
Das Rote Meer oder auch Arabischer Golf ist eine schmale, 2240 km lange, bis 2604 m tiefe Meerenge zwischen Nordost-Afrika und der Arabischen Halbinsel.
Das Rote Meer markiert eine geologisch hochaktive Spreizungszone mit aufquellendem Magma und bewirkt dadurch das Auseinanderdriften der Afrikanischen und der Arabischen Platte.
Die Ausbildung einer Senke verdeutlichte sich „erst“ vor 38 Millionen Jahren, setzt sich im Ostafrikanischen Graben fort und wird in vielen Millionen Jahren zu einem neuen Ozean führen. Zurzeit wird das Meer jedes Jahr im Norden um 0,8 cm, im Süden um 1,6 cm breiter. Nach mehrfacher Isolierung vom Indischen Ozean, vorübergehender Verbindung mit dem Mittelmeer und sogar Austrocknung erreichte das Rote Meer seinen jetzigen Zustand erst vor knapp 5000 Jahren.
Zum Indischen Ozean, genauer gesagt zum Golf von Aden, verengt sich das ansonsten bis 360 km breite Meer bei Bab al-Mandab (arab.: "Tor der Tränen“) auf nur noch 29 km und ist mit dem Arabischen Meer verbunden, das ein Teil des Indischen Ozeans ist. Zudem liegt an dieser Enge der Meeresboden nur 130 m unter dem Wasserspiegel. Diese Schwelle behindert den Wasseraustausch enorm, was zur Folge hat, dass das Rote Meer einen ungewöhnlich hohen Salzgehalt von 4,2%, (normal ~ 3,5%; in der Nordsee bei Sylt 3,0% bis 3,2%) hat. Von gelegentlich auftretenden Wasserzuflüssen durch Wadis abgesehen ist es das einzige Meer, in welches keine Flüsse münden.
Bereits unter Dareios I. wurde in der Antike mit dem Sueskanal eine künstliche Verbindung zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer geschaffen.
Die Namensgebung stammt aus dem althergebrachten System der Bezeichnung von Himmelsrichtungen durch Farben. Zuerst ist der Name zur Zeit der Achaimeniden bezeugt. In Bezug auf dieses iranische Volk lag das rote Meer im Süden, welcher durch die rote Farbe symbolisiert wurde. Also bedeutet rotes Meer für Achaimeniden „Südsee“ (und das Schwarze Meer „Nordsee“). Herodot nannte das "südliche Meer“ im Zusammenhang mit dem Kanalbau des Necho II. auch den "arabischen Meerbusen“. Die Distanz der späteren Kanalerweiterung, die in mehreren Windungen vom Isthmus bei Ismailia bis zum Ende des schmalen Meerstreifens bei Sues in den „arabischen Busen“ führte, gab Herodot mit 1.000 Stadien an. Herodot fügte hinzu, „dass der arabische Busen das ist, was man auch das rote Meer nennt“.
Immer wieder wird zur Namenserklärung auch die Blaualge Trichodesmium erythraeum mit ihrer rötlich-orangen Chlorophyll-Variante herangezogen. Während periodisch auftretender Algenblüten kann sie ganze Teppiche an der Wasseroberfläche ausbilden. In Reisehandbüchern erschöpft man sich zudem des Öfteren über den rötlichen Schimmer des Meeres und Bergketten beim Sonnenaufgang. Möglich auch, dass die Bezeichnung "Rotes Meer" von einer fehlinterpretierten Übersetzung aus dem Altgriechischen stammt. Die alten Griechen bezeichneten die Gebiete südlich von Oberägypten "Eritrea" (erithros = altgr. rot), wahrscheinlich wegen der Rotfärbung der dortigen Erde und des dort häufig vorkommenden roten Sandsteins. Das Eritrea vorgelagerte Meer wurde demnach das "Erithräische Meer" genannt, ein Terminus, der später auch auf das heutige "Rote Meer" ausgedehnt wurde. Die Römer übersetzten die Bezeichnung wortwörtlich "erithros" mit "rot".
Eine weitere Erklärung geht auf das Volk der Himjaren zurück, das in der Antike im südwest-arabischen Raum herrschte. Himjar ist auf das Wort „chumr“ zurückzuführen, das mit „rot“ oder „die Roten“ übersetzt werden kann. Dementsprechend wurde aus dem „Meer der Himjaren“ das „Meer der Roten“. Im Laufe der Zeit wurde daraus „Das Rote Meer“. (vgl. Frank Rainer Scheck: Die Weihrauchstraße, Gustav Lübbe Verlag, 1995, S. 146) Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Rotes_Meer
Saladin
Saladin gründete die kurdischstämmige Dynastie der Ayyubiden von Ägypten und Syrien. Als Sultan Saladin wurde er zu einem Mythos, zum größten aller Helden der muslimischen Welt und vorbildhaften islamischen Herrscher. Er eroberte im Jahr 1187 Jerusalem; als erfolgreicher Gegenspieler der Kreuzritter wurde er oft verklärt und romantisiert.
Saladin stammte aus einer kurdischen Familie. Sein Vater wurde in Dwin im heutigen Armenien geboren und diente mit seinem Bruder im Heer Zengis und seines Sohnes Nur ad-Dins. Der Vater erbat von Nur ad-Din für seinen Sohn eine Offiziersstelle und erhielt sie. Der Herrscher von Damaskus, Nur ad-Din, befahl 1163 Saladin, seinen Onkel Schirkuh auf einem Zug nach Ägypten zu begleiten. 1169 erhielt Saladin nach der Eroberung Ägyptens und dem Tod seines Onkels den Oberbefehl über Ägypten, zuerst noch als Wesir des letzten Fatimidenkalifen al-Adid. Nach dessen Tod herrschte Saladin allein als Sultan von Ägypten. Saladin stellte die sunnitische Orthodoxie in Ägypten wieder her, überwarf sich aber 1174 mit Nur ad-Din. Nach Nur ad-Dins Tod im selben Jahr ergriff Saladin gegen dessen minderjährigen Erben auch die Herrschaft über Syrien. Saladin heiratete die Witwe Nur ad-Dins und übernahm dessen Reich. Mit der Angliederung von Aleppo im Jahr 1183 und Mossul im Jahr 1186 hatte Saladin endlich die Macht, das Königreich Jerusalem anzugreifen und sein größtes Ziel zu erreichen, die Rückeroberung von dessen Hauptstadt. Nach dem entscheidenden Sieg über die Kreuzfahrer unter Guido von Lusignan in der Schlacht bei Hattin am 4. Juli 1187, eroberte er am 2. Oktober 1187 Jerusalem und setzte damit der christlichen Herrschaft über die Stadt nach 88 Jahren ein Ende.
Nach der Einnahme Jerusalems soll er die christliche Bevölkerung, die über Vermögen verfügte, gegen ein Kopfgeld in die Freiheit entlassen haben. 7.000 Menschen wurden für eine Pauschalsumme von 30.000 Dinare freigekauft. Ein „Auslösungsschatzamt“ wurde gegründet, das die Schätzung des Freikaufsbetrages für die vermögenderen Einwohner vornahm. Wer sich nicht freikaufen konnte, wurde in Ketten gelegt und in die Sklaverei verkauft. Als Al-Adil, der Bruder Saladins das Elend der nicht Freigekauften sah, bat er den siegreichen Feldherrn, ihm 1.000 Sklaven zu schenken. Saladin erfüllte die Bitte und sein Bruder ließ die ihm geschenkten Sklaven frei. Saladin selbst ließ jeden alten Mann und jede alte Frau frei und bewahrte sie damit vor dem Schicksal der Sklaverei.
Bis 1189 eroberte er weite Teile der Kreuzfahrerstaaten Jerusalem, Tripolis und Antiochia. Erst der Dritte Kreuzzug konnte ihn daran hindern, die Kreuzfahrerstaaten vollständig zu vernichten. Während diesem verlor er 1191 die wichtige Hafenstadt Akkon und erlitt Niederlagen gegen Richard Löwenherz bei Arsūf und 1192 bei Jaffa. 1192 kam es zum Waffenstillstand zwischen ihm und seinem Gegner, dieser dauerte drei Jahre und acht Monate. Saladin starb am 3. März 1193 im Alter von 55 Jahren in Damaskus, und sein Reich begann alsbald zu zerfallen. 17 Söhne, 35 Neffen, die Gatten seiner Töchter und einige seiner Brüder stritten sich um das Erbe. Sein Mausoleum befindet sich heute unmittelbar vor der Umayyaden-Moschee.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Saladin
Saronischer Golf
Der Saronische Golf umfasst ein Seegebiet, dessen Grenzen durch drei markante Punkte markiert sind: der Kanal von Korinth im Nordwesten, Kap Sounio im Osten und die Insel Hydra im Süden.
Der Küstenabschnitt zwischen Piräus/Athen und Kap Sounio ist bergig. Bis Glyfada/Voula ist die Küste mit dicht an dicht stehenden Appartementblocks bebaut. Dieser Abschnitt gilt als Riviera Attikas und viele Einwohner Athens kommen am Abend und am Wochenende hierher, denn hier befinden sich die am nächsten bei Athen gelegenen Strände, unzählige Tavernas und Restaurants, Nachtclubs, Diskotheken sowie die wichtigsten Marinas.
Quelle: www_sailgreece_de/Saronischer_Golf
Satrap
Satrap (altpersisch-griechisch, eigentlich „Schützer der Herrschaft”), Titel der Provinzstatthalter der achaimenidischen Großkönige in Persien. Innerhalb seiner Provinz, der Satrapie, hatte der Satrap die oberste militärische, richterliche und administrative Gewalt inne. Unter Dareios I., der die Verwaltung des persischen Riesenreiches neu organisierte, entstanden 20 Satrapien, die jeweils genau festgelegte Steuern zu erbringen und Truppenkontingente zu stellen hatten. Die Einteilung des Reiches in Satrapien und deren enge Anbindung an und Überwachung durch die Zentralmacht bildete überhaupt die Voraussetzung für die Verwaltung des Perserreiches. Den Verfall des Perserreiches im 5./4. Jahrhundert v. Chr. nutzten die Satrapen vielfach zur Errichtung relativ selbständiger Landesherrschaften.
Nach der Eroberung des Perserreiches übernahmen Alexander der Große und das seleukidische Nachfolgereich im Wesentlichen die Untergliederung in Satrapien; die Macht der Satrapen wurde allerdings oftmals auf den zivilen Bereich beschränkt, und für den militärischen Bereich wurden ihnen Strategen beigeordnet. Da auch im Seleukidenreich manche Satrapen nach Unabhängigkeit und Herauslösung ihres Herrschaftsbereiches aus dem Reich strebten, wurden im 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. einige Satrapien verkleinert bzw. die Satrapen durch Strategen ersetzt. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
See Genezareth
Unmittelbar am Ufer des Sees liegt eine Reihe von Ortschaften, die größte ist Tiberias im Südwesten. Im Norden befinden sich viele Stätten, an denen Jesus gewirkt haben soll: Tabgha, der Berg der Seligpreisungen, Kafarnaum und Bethsaida. Im Osten schließen sich die Golanhöhen mit den Wadis Yehudiya und Meschuschim an. Der syrische Golan ist seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 von Israel besetzt und seitdem ein umstrittenes Gebiet.
Bethseda, zerstörte biblische Stadt Syriens, am nordöstlichen Ufer des Sees Genezareth (heute See von Tiberias), nahe der Mündung des Flusses Jordan. Um sie von einer neueren griechischen Stadt namens Bethseda zu unterscheiden, die weiter vom Ufer entfernt im Hinterland liegt, wird die Stadt im Johannesevangelium als Bethseda von Galiläa bezeichnet (Johannes 12, 21). In der Nähe von Bethseda von Galiläa, der Heimat von Philippus, Petrus und Andreas, dreier Schüler Jesu, fand die Speisung der fünftausend durch Jesus Christus statt (Lukas 9, 10-17). Außerhalb der Mauern von Bethseda war es auch, wo er den Blinden heilte (Markus 8, 22-26). 2 v. Chr. wurde die Stadt von Herodes Philippus dem Tetrarchen wiederaufgebaut und zu Ehren der kaiserlichen Dynastie von Rom in Julias umbenannt.
Der See Genezareth liegt an der früheren Römerstraße Via Maris, die Ägypten mit den nördlicheren römischen Provinzen verband. de.wikipedia.org/wiki/See_Genezareth Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten
Sparta
1 Einleitung
Sparta (griechisch Sparte), antike Stadt in Griechenland und Hauptort Lakoniens im Süden der Peloponnes, zwischen Taygetos und Parnon gelegen, die als Stadtstaat unter der Bezeichnung Lakedaimon zu den führenden militärischen Mächten der griechischen Antike gehörte.
2 Das antike Sparta
Nachdem einwandernde Dorer seit mykenischer Zeit das Gebiet besiedelt und die einheimische Bevölkerung verdrängt oder unterworfen hatten, wurde die Stadt im 10. Jahrhundert v. Chr. durch Zusammenlegung von vier Dörfern gegründet, zu denen später Amyklai hinzukam. Da aufgrund der hohen Gebirgsmassive im Osten und Westen der Zugang zum Eurotastal leicht zu verteidigen war, besaß sie bis Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. keine Stadtmauern.
Die Sozialstruktur Spartas spiegelte die gewaltsame Eroberung des Landes wider. Die kleine herrschende Schicht bildeten die spartanischen Vollbürger, die Spartiaten; sie besaßen das Monopol auf Waffen und Land, widmeten sich ausschließlich dem Kriegsdienst und lebten in ständiger Angst vor Sklavenaufständen. Nach Schätzungen machten die Spartiaten etwa ein Zehntel der Bevölkerung Lakoniens aus. Die zahlenmäßig größte Gruppe bildeten die rechtlosen Heloten, d. h. unterworfene nichtdorische Griechen. Sie mussten als Staatssklaven die Güter, die jedem Spartiaten vom Staat zugeteilt waren, bewirtschaften. Heloten waren an die Scholle gebunden und konnten jederzeit getötet werden. Hinzu kamen die Periöken (griechisch: Umwohner), die zwar selbständig Handel und Gewerbe treiben durften, jedoch wirtschaftlich schlechter gestellt waren als die Spartiaten und Abgaben entrichten mussten. Die Periöken waren im Krieg zur Heeresfolge verpflichtet. Fremde waren in diesem Staat nicht gern gesehen, und die Spartaner selbst durften nur mit amtlicher Erlaubnis das Land verlassen.
Man weiß, dass bis zur Mitte des 7. Jahrhunderts in Sparta nicht nur Handwerk und bildende Kunst, sondern auch die dorische Chorlyrik eine Blüte erlebten (siehe Alkman). Seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. entwickelte sich der Staat immer stärker zur Militärmacht, ein Ziel, das durch die sprichwörtliche spartanische Lebensführung erreicht wurde. Die Kinder, von denen die schwächsten nicht aufgezogen, sondern im Taygetosgebirge ausgesetzt wurden, wurden im Alter von sieben Jahren ihren Familien entzogen und mussten sich einer umfassenden, staatlichen Ausbildung unterziehen. Knaben wurden einer harten militärischen Disziplin und Schulung unterworfen, die sie zu aufopferungsbereiten Soldaten machte. Im Krieg getötet zu werden galt als ehrenvoll, zu fliehen als untilgbare Schande. Mit 20 Jahren wurden die jungen Spartaner Vollbürger, ab 30 Jahren konnten sie Führungsaufgaben übernehmen. Im Alter zwischen 20 und 60 Jahren mussten die Spartiaten als Hopliten (schwerbewaffnete Fußsoldaten) dienen, in Kasernen leben und ihre Mahlzeiten gemeinsam einnehmen. Erwerbstätigkeit war ihnen verboten. Ehe- und Kinderlosigkeit waren sozial geächtet. Die Ehe diente explizit der Erzeugung wehrfähigen Nachwuchses, der die Reihen der Armee verstärken sollte. Zur Sicherung der Herrschaft wurde jeder Spartiate benötigt: Der Preis für die Freisetzung von Arbeit bestand in der konsequenten Militarisierung des ganzen Lebens. Zeitgenössische Griechen schwankten zwischen Bewunderung der spartanischen Zucht und Ordnung und Verachtung für einen Staat, der außer Soldaten nichts hervorbrachte.
Die spartanische Verfassung wird der mythischen Figur des Lykurgos zugeschrieben. An der Spitze des Staates standen zwei Könige (Doppelkönigtum), die während des Krieges den Oberbefehl über das Heer führten. Ihre Macht wurde durch fünf jährlich wechselnde Ephoren die umfassende Vollmachten in Verwaltung und Gerichtsbarkeit besaßen, eingeschränkt und nach und nach immer mehr beschnitten. In der Gerusia, dem Rat der Alten, saßen reiche Grundbesitzer, die für die Gesetzgebung zuständig waren und als höchstes Gericht fungierten. Ephoren und Gerusia wurden von der Apella gewählt, der Volks- oder Heeresversammlung, zu der nur Spartiaten zugelassen waren, die das 30. Lebensjahr vollendet hatten. Eine Geheimpolizei (Krypteia) diente zur Überwachung der Heloten, die immer wieder erfolglos Aufstände unternahmen. Das so strukturierte Staatswesen war das Herrschaftsinstrument der spartanischen Elite, die damit die große Masse der Bevölkerung zur Arbeit zwang und so die Ressourcen für die Expansion nach außen erhielt.
Spartas Expansionsbestrebungen richteten sich auf den Zugewinn an Land und Sklaven; es kam zu Auseinandersetzungen mit Messenien im Westen, mit Arkadien und dem damals mächtigen Argos im Norden. Die Konflikte gipfelten in den beiden Messenischen Kriegen im 7. und 8. Jahrhundert v. Chr., die mit dem Sieg über die messenischen Dorer endeten, von denen die meisten als Heloten unterworfen wurden. Von nun an musste Messenien die Hälfte der jährlichen Ernte als Tribut abliefern. Das spartanische Hegemoniestreben führte Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. zur Gründung des Peloponnesischen Bundes, dem unter der Führung Spartas alle Peloponnes-Staaten außer Argos und Achaia angehörten. Fast 200 Jahre lang war dieser Bund ein Instrument zur Sicherung der Dominanz Spartas. In den Perserkriegen erlangte eine spartanische Truppe, die sich unter ihrem Führer Leonidas bei den Thermopylen opferte, Berühmtheit. Politisch sah sich Sparta mit der aufstrebenden Seemacht Athen konfrontiert, das nach dem Sieg über die Perser unter Xerxes eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte erlebte.
Im Peloponnesischen Krieg (431-421 und 415-404 v. Chr.) kam die Rivalität zwischen Sparta und Athen offen zum Ausbruch und wurde durch die Kapitulation Athens 404 v. Chr. zugunsten Spartas entschieden. Persien war es durch Unterstützung Spartas gelungen, die griechischen Stadtstaaten gegeneinander auszuspielen. Der Versuch, den militärischen Sieg politisch abzusichern, führte zu einer gegen Sparta gerichteten Koalition zwischen Athen, Theben, Korinth und Argos. Spartas 386 v. Chr. im so genannten Königsfrieden anerkannte Vormachtstellung (siehe Antalkidas) wurde jedoch bereits 371 v. Chr. durch die vernichtende Niederlage gegen Epameinondas bei Leuktra beendet. Die scheinbar unbesiegbaren Spartaner waren von Theben in offener Feldschlacht besiegt worden; diese Niederlage führte nicht nur zum Verlust Messeniens, sondern leitete den politischen Niedergang des einst so mächtigen Militärstaates ein. 338 v. Chr. mussten sich die Spartaner der Hegemonie Makedoniens beugen. Die Konzentration von Grund und Boden in den Händen von immer weniger Spartiaten führte zu inneren Spannungen. Nach der Niederlage gegen den Achaiischen Bund wurde das Königtum beseitigt. 146 v. Chr. wurde Sparta von den Römern erobert und der römischen Provinz Achaea eingegliedert. Danach erlebte es noch einmal eine Blüte in den ersten Jahrhunderten des Römischen Reiches, als viele Römer dorthin kamen, Villen und Thermenanlagen errichteten und alte Gebäude und Kultstätten renovierten. 396 n. Chr. wurde die Stadt von Alarich und seinen Westgoten zerstört und blieb danach bedeutungslos.
3 Das moderne Sparta
Das heutige Sparta (neugriechisch Sparti), Hauptstadt des Verwaltungsbezirkes Lakonien (Lakonia), wurde 1834 nach Beendigung des griechischen Freiheitskampfes von König Otto neu gegründet und mit einem rechtwinkligen Straßennetz überzogen. Von der antiken Stadt sind angesichts ihrer großen Bedeutung nur sehr wenige Ruinen erhalten, darunter die Fundamentreste des Tempels der Stadtgöttin Athene und eines Artemis-Heiligtums sowie Spuren aus der Römerzeit und der byzantinischen Zeit. Die meisten der Funde sind im Archäologischen Museum zu sehen.
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Spolie
Spolie, wiederverwendetes Bauteil oder dekoratives Element aus einem älteren Bau, teils als Akt der bewussten Inbesitznahme von Kunstgut unterworfener oder überwundener Kulturen, teils aus Gründen der bequemen Verfügbarkeit von Baumaterial aus ruinösen Gebäuden. Beide Arten der Wiederverwendung sind in allen Hochkulturen und in allen historischen Epochen zu beobachten. Eine wichtige Rolle als Träger der Idee der bewussten Wiederanknüpfung an das römische Imperium spielen aus Rom herbeigeschaffte Spoilen im Zeitalter der Karolinger und Ottonen. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Stalaktiten und Stalagmiten,
sind Tropfsteine, kalkige Ablagerungen, die sich zapfenförmig an Decken und Böden von Höhlen bilden. Kalkhaltiges abtropfendes und verdunstendes Wasser kann Kalk ausscheiden (Kalksinter) und die von der Höhlendecke herabhängenden, spitzen Stalaktiten bilden. Vom Boden her wachsen ihnen die eher stumpfen Stalagmiten entgegen. Unter Umständen können Stalaktiten und Stalagmiten in der Mitte zu einer Säule zusammenwachsen. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Stoa
Stoa (Architektur), zur Front mit Säulenstellungen geöffnete, lang gestreckte Halle, deren Seiten- und Rückwände geschlossen sind. Die Stoa war ursprünglich ein Bautypus des Kultes, später auch der öffentlichen Kommunikation; als Begriff wird sie nur in der klassisch-antiken Baukunst verwendet. Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Straße von Messina
Die Straße von Messina ist eine Meerenge zwischen Kalabrien auf dem italienischen Festland und der Insel Sizilien, die das Tyrrhenische Meer mit dem Ionischen Meer verbindet. Sie ist 32 Kilometer lang und zwischen drei und acht Kilometer breit.
Nach Homers Odyssee sollen hier in der Vorzeit die Ungeheuer Skylla und Charybdis den Seefahrern das Leben schwer gemacht haben, was als ein mythologisierender Hinweis auf die gefährlichen Fahrwasser der Meerenge zu verstehen ist. Wegen der zentralen Lage im Mittelmeer zwischen Italien und Sizilien war die Straße von Messina in zahlreichen Konflikten von Bedeutung. Zwischen 42 v. Chr. und 36 v. Chr. kam es hier zu mehreren Seeschlachten zwischen dem späteren Kaiser Augustus und seinem Widersacher Sextus Pompeius.
Schon Archimedes hat sich Gedanken über den Bau einer Brücke über die Straße von Messina gemacht. In den letzten Jahrzehnten gab es immer wieder Pläne für eine Brücke, die aber stets an der Finanzierbarkeit und ungelösten Problemen für den Fall eines Erdbebens in dem stark gefährdeten Gebiet scheiterten. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Straße_von_Messina
Stromboli
Stromboli, vulkanische Insel in Süditalien, eine der Liparischen Inseln, im Tyrrhenischen Meer, nordwestlich von Messina (Sizilien), mit einer Fläche von etwa 12 Quadratkilometern.
Stromboli besteht aus dem 926 Meter hohen, noch aktiven Vulkankegel; Eruptionen erfolgen im regelmäßigen Rhythmus von circa zehn Minuten. Der Stromboli ist ein typischer Stratovulkan (Schichtvulkan). Das ausgeworfene Material fällt entweder in den Krater zurück oder rollt über die Sciara del fuoco („Feuerrutsche”) genannte Halde in das Meer. Beim stärksten Ausbruch der vergangenen Jahre stürzte im Dezember 2002 ein Abhang mit rund zwei Millionen Kubikmetern Lavagestein ins Meer. Die folgende Flutwelle richtete auf benachbarten Inseln Schäden an.
Quelle (Auszug): Verfasst von: Renate Hirschberger Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Styx
Fluss in der griechischen Mythologie und Eingang zur Unterwelt. Er wurde oft als der Grenzfluss beschrieben, über den der betagte Fährmann Charon die Schatten der Toten beförderte. Der Fluss wurde durch eine Tochter des Titanen Okeanos personifiziert. Styx war auch die Hüterin der heiligen Eide, welche selbst die Götter nicht brechen durften.
Der wirkliche Fluss, der heute Mavronéri heißt, fließt im nordöstlichen Arkadien in Griechenland und ergießt sich von einer 183 Meter hohen Felswand in eine wilde Schlucht. Die alten Griechen hielten sein Wasser für giftig. Der Fluss wurde seit der Zeit Homers mit der Unterwelt in Verbindung gebracht. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Substruktion
(lat. substructio: „Unterbau“) ist ein in der Archäologie üblicher Fachausdruck für die Unterbauten eines Gebäudes, einer Terrasse etc., z. B. für die oft gewaltigen Gewölbeabstützungen unter römischen Bauwerken. de.wikipedia.org/wiki/Substruktion
Temenos
Témenos (von griechisch témno: ich schneide, trenne ab) bezeichnete ursprünglich einen umgrenzten Ort, an dem kultische Handlungen stattfanden. Daraus entwickelte sich der Begriff "Tempel" für einen nichtchristlicher Kultbau, der einer oder mehreren Gottheiten geweiht ist. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Tetrapolis
(von griechisch tetra für vier und polis für Stadt, also Vierstädtebund) bezeichnete in der Antike u.a.: - vier nahe beieinanderliegende Städte in der mittelgriechischen Landschaft Doris - die Tetrapolis in der römischen Provinz Syrien, siehe Tetrapolis (Syrien) - die zur syrischen Tetrapolis zählende Stadt Antiochia am Orontes allein.
Tholos
bezeichnet in der griechisch-römischen Antike zunächst einen sakralen Rundbau mit und ohne umgebender Säulenstellung. Der Begriff wurde später auf jeden Rundbau und insbesondere das runde Dach ausgedehnt. Daher konnten runde Profanbauten ebenfalls Tholos genannt werden. In römischer Zeit übertrug man den Begriff auch auf runde Grabbauten. Der Begriff taucht zuerst bei Homer auf.
Wegen der Verwendung des Begriffs bei Homer wurde er auch für mykenische Rundbauten benutzt. Ein größeres mykenisches Beispiel in fortgeschrittener Stein- und Gewölbetechnik ist das Schatzhaus des Atreus. Es handelt sich um das älteste Beispiel eines Deckenausbaus unter ausschließlicher Verwendung von (mittelformatigen) Steinen.
Als besonders schönes Beispiel der griechischen Klassik gilt die Tholos der Marmaria im Athena-Heiligtum in Delphi. Weitere bekannte Tholoi sind der Rundtempel für Philipp II. von Makedonien und seine Familie, das sogenannte Philippeion in Olympia sowie in Rom der Vesta-Tempel auf dem Forum Romanum.
Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Tholos
Transjordanien
Transjordanien, Ostjordanland, oder auch Kerak, bezeichnet das Gebiet östlich des Jordans und war bis 1950 offizielle Staatsbezeichnung Jordaniens. Transjordanien war am 22.März 1945 Gründungsmitglied der Arabischen Liga.
Die territorialen Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg wurden 1920 an der Konferenz von Sanremo sowie im Vertrag von Sèvres mit dem Osmanischen Reich und der revidierten Vertragsfassung von 1923 in Lausanne festgehalten. Der in Sanremo getroffene Beschluss, das Gebiet des heutigen Jordaniens als Teil des Völkerbundsmandates für Palästina an das Vereinigte Königreich zu übertragen, wurde am 24. April 1922 durch den Völkerbund ratifiziert. Das Gebiet Palästina des Völkerbundsmandates wurde in ein östliches Transjordanien und ein westliches Cisjordanien geteilt. Die Wünsche der Bevölkerung wurden hierbei nicht in Betracht gezogen. Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Transjordanien
Tyche
Tyche, griechische Göttin des Glücks bzw. Zufalls. Sie ist in der griechischen Mythologie eine Gottheit ohne eigene Geschichte, als Personifikation nur wenig mythenbildend und daher eher ein wirkendes Prinzip, aber mit einer Macht versehen, die sogar die des Zeus übertrifft. Bei Hesiod ist sie eine Tochter des Okeanos und der Tethys, bei Pindar, der sie auch als Beschützerin der Städte beschreibt, eine Schwester der Parzen. Ihre kultische Verehrung ist seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. in Theben, Athen, Megara und Megalopolis nachweisbar und fand in hellenistischer Zeit ihren Höhepunkt. Damals wurde jedem Menschen eine Tyche zugeschrieben. In der Zeit des Synkretismus ging sie Verbindungen mit Artemis, Isis, Kybele und anderen Göttinnen ein. Bildliche Darstellungen zeigen Tyche mit einem Steuerruder oder Füllhorn, auf einer Kugel stehend (als Bild für die Unstetigkeit des Glücks). Der Tyche entspricht in der römischen Mythologie Fortuna.
Verfasst von: Cornelia Fischer Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Taygetos-Gebirge
Das Taygetos-Gebirge ist ein Gebirgszug auf der Peloponnes-Halbinsel im südlichen Griechenland. Er liegt in der Landschaft Mani und trennt Lakonien von Messenien. Höchster Gipfel ist der pyramidenförmige Hagios Ilias (oder Profitis Ilias) mit 2.407 m, der zugleich der höchste Berg der Peloponnes ist.
Um den Taygetos ranken sich zwei Ereignisse aus der griechischen Sagenwelt: Hier sollen Zeus und Leda die Dioskuren gezeugt haben. Außerdem soll dieses Gebirge als Todesstätte für Missgeburten aus Sparta gedient haben: Die Väter von Kindern, die mit Mängeln geboren wurden, waren verpflichtet, diese in eine Felsspalte des Bergmassivs in der Nähe des heutigen Sparta zu stürzen.
Quelle: de_wikipedia_org/wiki/Taygetos Koordinaten: 37° 6′ N, 22° 18′ O
Tyrann
Tyrann (griechisch týrannos: Herrscher), Alleinherrscher im antiken Griechenland nach dem Ende des Königtums. Die frühen Tyrannen im 7. und 6. Jahrhundert v. Chr., deren herausragende Vertreter Periander (etwa 627-586 v. Chr.), Kleisthenes (6. Jahrhundert v. Chr.) und Peisistratos (etwa 546-527 v. Chr.) waren, stützten sich auf die Zustimmung des Volkes. Mit ihrer die Macht der Aristokratie einschränkenden Tyrannis schufen sie Voraussetzungen für die im 5. Jahrhundert v. Chr. entstehende Demokratie. Die späteren Tyrannen, beginnend mit Dionysios I. (405-367 v. Chr.) und seinem Sohn Dionysios II. (367-344 v. Chr.), stützten ihre Herrschaft gegen die demokratische Opposition auf ihre bewaffnete Macht. Sie gelten als Prototypen des Willkürherrschers, dessen Bild sich mit dem modernen Begriff des Tyrannen verbindet.
Verfasst von: Wieland Eschenhagen Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Tyrrhenisches Meer 1) 2)
Tyrrhenisches Meer ist ein Teil (ein Nebenmeer) des Mittelmeeres. Der Name des Meeres leitet sich von der griechischen Bezeichnung für die Etrusker ab, die im altgriechischen Tyrrhenoi hießen.
Es ist teilweise umschlossen von der italienischen Halbinsel und den Inseln Sizilien, Sardinien und Korsika. Im Norden schließt das Ligurische Meer an. Das Tyrrhenische Meer erreicht eine maximale Tiefe von 3 785 Metern und ist mit dem Ionischen Meer durch die Straße von Messina verbunden. In etwa hat es die Form eines Dreiecks.
Inmitten des dicht bevölkerten westlichen Mittelmeerraumes gelegen, war das Tyrrhenische Meer seit der Antike Handels- und Kriegsschauplatz. Zu den Seefahrern auf dem Meer zählten Etrusker, Griechen, Römer, Vandalen, Normannen, Genueser, Spanier und Franzosen. Rom ist durch das Tyrrhenische Meer mit dem weiteren Mittelmeer verbunden.
Zu Beginn schriftlicher Aufzeichnungen dominierten die Etrusker in der Toskana den zentralen Teil des Tyrrhenischen Meeres, griechische Kolonien der Magna Graecia auf Sizilien (Syrakus)) und im Süden der Apenninhalbinsel kontrollierten den Süden, während Kartager, die in Tunesien, auf Sardinien, Korsika und in West-Sizilien siedelten, die westlichen Ausfahrten kontrollierten.
1) Quelle: Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. 2) Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Tyrrhenisches_Meer
Vandalen
Die Vandalen, auch Wandalen genannt, waren ein germanisches Volk, das zur ostgermanischen Sprachgruppe gezählt wird. Nach Plinius dem Älteren und Tacitus siedelten Vandalen in den ersten Jahrhunderten nach Beginn der christlichen Zeitrechnung östlich der Oder. Im 2. Jh. sind unterschiedliche Teilstämme der Vandalen nachweisbar: Die in Schlesien und in Ungarn und Rumänien siedelten, von wo sie unter Mark Aurel während der Markomannenkriege ins Römische Reich eindrangen.
Um das Jahr 400 kann man nördlich der unteren und mittleren Donau große Wanderungen und Umwälzungen feststellen, wahrscheinlich ausgelöst durch das Eindringen der Hunnen. Die Vandalen zogen gemeinsam mit den Alanen und Sueben westwärts nach Gallien.
In der Silvesternacht 406 überschritt ein vandalischer Verband gemeinsam mit einer großen Gruppe von Alanen und Sueben den Rhein und fiel in die römische Provinz Gallien ein. Grund war vermutlich Flucht vor den weiter vordrängenden Hunnen. Im Jahre 409 zog der alanisch-vandalisch-suebische Verband nach Spanien und begründete dort verschiedene kurzlebige Staatswesen.
Nach einem römischen Feldzug, in dessen Verlauf auch westgotische Heere eingesetzt worden waren, brachen diese politischen Gebilde in Spanien zusammen; die silingischen Vandalen wurden in der Baetica fast restlos vernichtet, die asdingischen Vandalen vereinigten sich mit den Alanen. Gemeinsam setzten sie im Mai 429 nach Africa über.
Der junge König Geiserich führte die Vandalen (rund 15.000 bis 20.000 Krieger und ihre Familien - Prokopios spricht von insgesamt 80.000 Menschen) 429 nach Afrika. Die Vandalen marschierten durch das heutige Marokko und Algerien und belagerten bzw. plünderten mehrere Städte. Einige Berber- und Maurenstämme schlossen sich ihnen an.
Nach der Eroberung größerer Gebiete durch Geiserich schloss die Reichsregierung 435 einen Vertrag mit den Eroberern, der ihnen Gebiete in Mauretanien und Numidien zugestand. 439 wurde unter Bruch des Vertrags Karthago erobert, die größte Stadt des Westens nach Rom, wobei den Vandalen die dort stationierte römische Flotte in die Hände fiel. Die Vandalen und Alanen errichteten ein Königreich in den reichen afrikanischen Provinzen Byzacena und Proconsularis (etwa im Gebiet des heutigen Tunesien), das 442 auch von Valentinian III. anerkannt wurde.
Mit Hilfe der erbeuteten Schiffe (die Vandalen unterhielten als einziger germanischer Verband eine nennenswerte Flotte) gelang ihnen die Eroberung von Sardinien, Korsika und der Balearen. In Nordafrika übernahm Geiserich die Kaisergüter als eigenen Besitz, tastete römisches Privateigentum jedoch kaum an. Schnell übernahmen die Vandalen den römischen Lebensstil, schotteten sich jedoch durch ihren arianischen Glauben von der Oberschicht der Region ab.
455 plünderten die Vandalen und Alanen unter ihrem König Geiserich Rom. Der im 18. Jh. aus dieser Begebenheit hergeleitete Begriff Vandalismus als Bezeichnung für „fanatisches Zerstören um seiner selbst willen“ ist dabei historisch sowie sachlich unkorrekt. Die Vandalen plünderten die Stadt Rom zwar gründlich und nicht ohne Brutalität (wobei die Bewohner aber auf Bitten des Papstes weitgehend geschont wurden), doch ohne blinde Zerstörungswut; vielmehr wurden systematisch Wertgegenstände geraubt. Das war auch kein reiner Beutezug, sondern auch ein Eingreifen in die höchste Ebene der Reichspolitik: Kaiser Valentinian III. hatte seine Tochter Eudocia als Braut für den vandalisch-alanischen Thronfolger Hunerich versprochen, und auch um diese vorteilhafte dynastische Verbindung nach der Ermordung Valentinians zu sichern, wurde die Hauptstadt angegriffen. Die Vandalen brachten wertvolle Beute nach Hause, ebenso wurden zahlreiche Menschen entführt, darunter die Witwe Valentinians, aber vor allem Handwerker, die im vandalischen Königreich benötigt wurden. Gleichzeitig wurden Sardinien, Korsika, die Balearen und schließlich auch Sizilien (wenn auch nur kurzfristig) in den vandalischen Herrschaftsraum einbezogen. Zudem kontrollierten die Vandalen nun endgültig die Getreideversorgung des Westreiches.
Das vandalische Königreich wurde 468 Ziel einer großangelegten gemeinsamen Militär-operation des Westreiches unter Anthemius und des Oströmischen Reiches unter Leo I., die jedoch grandios scheiterte.
Das Ende kam, als Ostrom Thronstreitigkeiten innerhalb des Vandalenreiches zum Anlass für eine erneute Militärexpedition nahm. 533/34 eroberten oströmische Truppen unter Belisar, einem Feldherren des Kaisers Justinian I., das vandalische Königreich. Der letzte König, Gelimer, wurde nach Konstantinopel gebracht, verbrachte seinen Lebensabend aber komfortabel auf einem Landgut. Nordafrika wurde wieder in das Imperium integriert. Der letzte bewaffnete Widerstand unter Guntarith erlosch 546. In den Quellen gibt es von da an keine Vandalen mehr. Die Reste der germanischen Bevölkerung wurden wohl größtenteils nach Osten deportiert, während mehrere Vandalen in der kaiserlichen Armee dienten.
Gekürzt aus: de_wikipedia_org/wiki/Vandalen
Umayyaden
Omaijaden (auch Umaiyaden oder Omayyaden), muslimische Dynastie (661-749), unter der die arabischen Eroberungen ihren Höhepunkt und Abschluss erreichten. Nach Mohammeds Tod im Jahr 632 konsolidierte sich der Islam und breitete sich bis nach Ägypten und Persien aus. In diesem Zeitraum gelang dem altmekkanischen, Mohammed und seinen Nachfahren traditionell feindlich gesinnten Geschlecht Omaija der Aufstieg. 661 begann das Kalifat des ersten Omaijaden, Muawija I., der die arabische Welt von Syrien (Damaskus) aus regierte. Unter Yazid, der seinen Vater 680 ablöste, kam es zu einer Erhebung von Husain, einem Enkel Mohammeds, der die Macht für die legitimen Nachfahren des Propheten beanspruchte, jedoch 680 bei Kerbela geschlagen wurde. 692 vermochten die Omaijaden schließlich auch den 683 in Mekka zum Gegenkalifen ausgerufenen Abdullah ibn Zubair zu besiegen. Bereits 685 hatte Abd al-Malik, ein Spross des merwanidischen Zweiges der Omaijaden, die Herrschaft übernommen. Er strukturierte die Verwaltung neu und trieb die Arabisierung und Islamisierung des Reiches voran. Trotz innerdynastischer Rivalitäten und einem Aufstand, den Muhtar zwischen 685 und 687 im Irak entfesselte, festigte sich die Macht der Omaijaden für 50 Jahre. Dies manifestierte sich nicht zuletzt in einer regen Bautätigkeit, auf die u. a. der Felsendom in Jerusalem sowie bedeutende Moscheen in Medina, Damaskus und Kairouan zurückgehen. Ab 740 kam es erneut zu Unruhen, die 749 in der Ausrufung von Abbas, dem Nachkommen eines Onkels des Propheten, zum Kalifen gipfelten. Die abbasidische Revolution besiegelte das Ende der Omaijaden. Einem einzigen Abkömmling gelang die Flucht nach Spanien (Córdoba), wo er eine neue Dynastie begründete (756-1031).
Verfasst von: Marion Pausch Microsoft ® Encarta ® 2007. © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Wadi
Bezeichnung für ein nur episodisch durchflossenes Flussbett in Wüstengebieten. Mit Wadi wird in erster Linie das Trockental, manchmal auch der Fluss bezeichnet. Ein Wadi führt nur nach heftigen Regenfällen Wasser, dann aber in großen Mengen. Wadis haben meist ein tief eingeschnittenes Bett. Das Tal ist in der Regel kastenförmig, manchmal auch mit Terrassen angelegt. Wadis werden häufig als Zeugen feuchterer Zeiten in der Wüste betrachtet. Andere Meinungen gehen aber davon aus, dass es sich bei Wadis um die charakteristische Talform des ariden Klimas ohne Mitwirkung von früheren Feuchtzeiten handelt. Microsoft ® Encarta ® 2007 © 1993-2006 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Westbank - Westjordanland
Das Westjordanland wird auch Westjordanien, Judäa und Samarien oder englisch West Bank, selten auch Cisjordanien genannt.
Nach dem Untergang des Osmanischen Reiches gehörte es zum britischen Völkerbunds-mandat für Palästina und wurde von der UN-Vollversammlung im Teilungsplan von 1947, der von arabischer Seite abgelehnt wurde, dem zu gründenden arabischen Staat zugesprochen. Im Arabisch-Israelischen Krieg von 1948 wurde es von Jordanien besetzt und 1949 völkerrechtswidrig annektiert. Nur Großbritannien und Pakistan haben die jordanische Hoheit über das Westjordanland jemals anerkannt.
Seit dem israelischen Sieg über Jordanien im Sechstagekrieg 1967 wird es von Israel besetzt. 1988 hat Jordanien seinen Anspruch auf das Gebiet aufgegeben. Seit 1993 werden Teile des Gebiets von der Palästinensischen Autonomiebehörde PNA verwaltet.
Der Name Cisjordanien bedeutet übersetzt auf dieser Seite des Jordanflusses, analog dazu bedeutet Transjordanien auf der anderen Seite des Jordanflusses. Beide Begriffe wurden zur Beschreibung des britischen Völkerbundsmandat für Palästina verwendet, das von Großbritannien in zwei Teile zergliedert wurde. Transjordanien wurde ein Emirat, während sich der Auftrag des britischen Völkerbundmandats zur „Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“ nur noch auf das Mandatsgebiet westlich des Jordans bezog. Das heutige Königreich Jordanien erlangte unter dem Namen Transjordanien 1946 seine Unabhängigkeit. Im ersten arabisch-israelischen Krieg von 1948 eroberte Transjordanien weite Teile des als arabischer Staat im UNO-Teilungsplan vorgesehene Gebietes westlich des Jordans, das nun analog zu Transjordanien als Cisjordanien bezeichnet wurde. Nach der Annexion der cisjordanischen Gebiete nannte sich das Königreich neu Jordanien. Neben Cisjordanien etablierte sich auch der Begriff West Bank (deutsch etwa: Westufer), eine direkte Übersetzung aus dem Arabischen. Als König Abdullah I. das Gebiet 1949 annektierte, wählte er diese Bezeichnung, um die Zugehörigkeit zu Transjordanien, das forthin auch East Bank genannt wurde, zu untermauern. Im deutschen Sprachbereich wird die Bezeichnung Westjordanland gegenüber dem aus dem englischen eingedeutschten Westbank bevorzugt.
In Israel wird das Gebiet meist – auch in amtlichen Publikationen – als Judäa und Samaria bezeichnet. Die Bezeichnung geht auf die biblischen Namen der beiden Landschaften zurück und wird seit dem 19. Jahrhundert verwendet.
Quelle und weitergehende Ausführungen s. bei: de_wikipedia_org/wiki/Westjordanland
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